Sergio Perez legt viel Wert auf eine gute Kommunikation mit dem Team

Formel 1 2011

— 25.02.2011

Perez: "Ich kann von Kobayashi lernen"

Sauber-Rookie Sergio Perez weiß, dass er als Neuling in der Formel 1 vor allem gut kommunizieren muss - Der Mexikaner möchte "jede Information aufsaugen"

Sergio Perez scheint Schritt für Schritt in der Formel 1 anzukommen. Nach seinen ersten sechs Testtagen als Stammfahrer bei Sauber fühlt er sich inzwischen zum Grand-Prix-Zirkus zugehörig. Ein Abflug ins Kiesbett beim Test in Jerez trug ebenso zum Lernprozess bei wie die komplexe Zusammenarbeit mit Ingenieuren, Mechanikern und Journalisten.

"Das Leben hält derzeit viele neue Dinge für mich bereit", erzählt Perez im Gespräch mit 'Formula1.com'. "Im Grunde genommen geht es darum, sich an alles innerhalb weniger Tage anzupassen - die Lernkurve nach oben steigen zu lassen und sich im Handumdrehen in die Prozesse einzufügen. Es ist eine komplexe Welt und man muss viele Reflexe entwickeln, um sie in Fleisch und Blut übergehen zu lassen."

Der 21-Jährige Rennfahrer weiß inzwischen genau, worauf es in seiner Anfangszeit als Formel-1-Pilot besonders ankommt. "Man muss seine Kommunikationsfähigkeit ausbauen, denn gute Kommunikation mit dem Team ganz allgemein, aber besonders mit deinen Ingenieuren, ist in diesem Geschäft von höchster Bedeutung."

Sein Unfall in Jerez habe das Binnenklima bei Sauber jedenfalls nicht beeinträchtigt, da ist sich Perez ganz sicher. "Natürlich ist es nicht toll, einen Unfall zu bauen, denn dann verliert man Teile des Entwicklungsprogramms, aber mir wurde gesagt, dass es okay ist", meint der Mexikaner. "Ich habe mich über mich selbst geärgert, auch wenn man mir gesagt hat, dass dies Teil des Lernprozesses ist, um herauszufinden, wo das Limit ist."

Bei der Suche nach dem Limit orientiert sich Perez auch an seinem Teamkollegen Kamui Kobayashi, dem besten Rookie der Saison 2010. "Kamui ist schnell genug, hat im vergangenen Jahr eine gute Leistung gezeigt und war zuvor schon ein paar Jahre als Testfahrer in der Formel 1. Ich denke also, dass ich von ihm lernen kann."

Generell sei es aber nicht so einfach, sich von den anderen Fahrern in der "Königsklasse" etwas abzuschauen, vor allem bei den Testfahrten vor dem Saisonstart. "Man weiß nie genau, was die anderen gerade machen. Im Rennen sollte das anders sein, denn dann verfolgt jeder nur ein Ziel."

Trotzdem habe er während der bisherigen Wintertests jede freie Minute genutzt, um möglichst viel dazuzulernen. "Wenn ich nicht im Auto sitze, gehe ich um die Strecke, um mir spezielle Schlüsselstellen des Kurses anzusehen und zu sehen, wie die anderen Jungs vorbeifahren. Ich möchte jede noch so kleine Information aufsaugen, um meine Entwicklung in der Formel 1 zu beschleunigen."

Fotoquelle: xpb.cc

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