Mark Webber rechnet mit einem überaus umkämpften Rennjahr in der Formel 1

Formel 1 2011

— 28.02.2011

Webber: "Sebastian wird nicht mein einziger Gegner sein"

Red-Bull-Fahrer Mark Webber sieht sich 2011 diversen Herausforderungen gegenüber und rechnet mit einer überaus umkämpften Formel-1-Saison

Pünktlich zur neuen Rennsaison hat sich in der Formel 1 wieder einmal einiges verändert. Eine der wichtigsten Neuerungen ist dabei zweifelsohne der Wechsel von Bridgestone zu Pirelli, welche ab sofort für die Reifen der "Königsklasse" verantwortlich zeichnen. Darauf und auf das Kräfteverhältnis zwischen den Teams ist nicht nur Red-Bull-Rennfahrer Mark Webber schon jetzt überaus gespannt.

"Was die Reifen betrifft, betreten wir komplettes Neuland", sagt der Australier bei 'James Allen on F1'. "Bridgestone war lange Zeit dabei, nun stößt ein neuer Lieferant zur Formel 1, der sein eigenes Ding macht. Die Autos sind sehr empfindlich, was die Pneus anbelangt. Deswegen können die Reifen auch einen Leistungsunterschied ausmachen", gibt der 34-jährige Rennfahrer erklärend zu Protokoll.

"Wenn man die Pirelli-Reifen mit den Bridgestone-Reifen vergleicht, so stellt man einen gewaltigen Unterschied in Bezug auf die Performance und den Abrieb fest. Die neuen Pneus bauen sehr schnell ab, was der Show zugute kommen und das Überholen erleichtern soll", meint Webber und merkt an: "Wir haben nun also viele Möglichkeiten, wie man am Sonntagnachmittag zu Werke gehen kann."

"Es ist eine komplett neue Herausforderung für alle. Man kann allerdings so viel testen, wie man will. Das meiste lernt man noch immer im Rennbetrieb", hält der Red-Bull-Pilot fest. Ein gewisses Plus nimmt Webber auch aus dem vergangenen Rennjahr mit: "Es war eine vollkommen neue Erfahrung für mich, um die Weltmeisterschaft zu fahren. Vielleicht hat es einige Leute überrascht."

"Ich habe es jedenfalls genossen und eine Menge dabei gelernt. Nicht alles lief glatt, doch nun nehmen wir einen neuen Anlauf", sagt Webber. "Sebastian wird in diesem Jahr nicht mein einziger Gegner sein. Fernando, Lewis, Jenson und womöglich auch Mercedes werden stark sein. Alles in allem ist es sehr schwierig vorherzusehen, wer in dieser Saison Rennen gewinnen kann."

"Ich glaube jedenfalls, dass wir in dieser Saison mehr Sieger sehen werden als zuletzt", meint der australische Formel-1-Routinier. Webber rechnet darüber hinaus mit einem engen Teamduell gegen den Titelverteidiger. "Es wird interessant sein zu sehen, wie viel Zeit wir 2011 in unmittelbarer Nähe auf der Strecke verbringen werden. Im vergangenen Jahr waren wir beide oft gleich schnell."

"Das könnte sich in diesem Jahr ändern, da die Rennen aufgrund der Reifensituation in mehrere 'Segmente' unterteilt sind", erläutert Webber. Der Grund: Pirelli wurde dazu angehalten, für mehr Boxenstopps zu sorgen - die Reifen halten nicht durch. "Man wird seine direkten Gegner nicht oft zu Gesicht bekommen, was für Außenstehende sehr interessant sein könnte", vermutet Webber.

Fotoquelle: xpb.cc

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