Manager Daniele Morelli bangt um Robert Kubicas Zukunft

Formel 1 2011

— 01.03.2011

Morelli: "In einem Monat wissen wir mehr"

Manager Daniele Morelli bestätigt, dass Robert Kubica heute mit der Rehabilitation beginnt und es bald Antworten bezüglich seiner Zukunft geben könnte

Robert Kubica beginnt heute mit der Rehabilitationsphase. Das hat sein Manager Daniele Morelli gegenüber 'Radio Sportiva' bestätigt. "Es gibt auch zu Beginn der vierten Woche keine Komplikationen, was eine mögliche Infektion anbelangt - das ist die gute Nachricht", berichtet der Italiener.

Er erklärt, wie es mit Kubica weitergeht: "In den nächsten zwei bis drei Wochen wird sein Zustand überprüft und er beginnt mit der passiven Physiotherapie. Dann folgen zwei Wochen aktive Physiotherapie, in denen Robert beginnen wird, die verletzten Gliedmaßen wieder zu kräftigen."

Dennoch warnt er vor verfrühtem Optimismus: "Wir dürfen nicht zu viel erwarten. Die Rekonvaleszenz wird lange dauern. Derzeit ist es unmöglich, zeitlich irgendwelche Prognosen zu machen. Es wird einen Monat dauern, bis wir abschätzen können, wie lange eine vollständige Genesung dauern und wann eine Rückkehr ins Auto anberaumt werden kann."

Nach wie vor steht Kubica im Focus der Motorsport-Welt: Der Pole bekommt in der Santa-Corona-Klinik regelmäßig Besuch - angeblich ist der Andrang so groß, dass er gar nicht alle Menschen empfangen kann. Morelli verrät, dass kürzlich auch FIA-Präsident Jean Todt bei Kubica war: "Er war über eine Stunde lang bei ihm, hat mit ihm auch den Unfall analysiert und darüber gesprochen, was man in Zukunft tun kann, um solche Zwischenfälle zu verhindern."

Währenddessen wird der Unfall immer noch von der Polizei untersucht. "Natürlich nimmt man sich dafür die notwendige Zeit", sagt Morelli. "Mit Sicherheit waren aber die Leitplanken eine enorme Gefahrenquelle." Dabei bezieht er sich darauf, dass die Leitplanken in der Unfallkurve nicht miteinander verbunden waren - wäre dies aber der Fall gewesen, hätten sich die Folgen des Crashs in Grenzen gehalten.

Fotoquelle: xpb.cc

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