Nick Fry glaubt an das Mercedes-Team und an eine Steigerung bis Melbourne

Formel 1 2011

— 03.03.2011

Fry: "Wir schieben keine Panik"

Bei Mercedes ist man sich des Nachholbedarfs bewusst und arbeitet intensiv auf den Saisonstart hin - Nick Fry verspricht "umfangreiches Update"

Nach dem vierten WM-Platz 2010 wollte das Mercedes-Werksteam in diesem Jahr den nchsten Schritt machen und noch weiter nach vorne gelangen, doch diese Erwartungen erhielten bei den ersten Testfahrten des Jahres einen kleinen Dmpfer: Die Mannschaft um Teamchef Ross Brawn und die beiden Silberpfeil-Piloten Nico Rosberg und Michael Schumacher war nicht schnell genug.

Der neue W02 hatte zunchst mit diversen Kinderkrankheiten zu kmpfen und wollte nicht wirklich gut in Fahrt kommen, erst im Laufe der Testtage stellten sich Zuverlssigkeit und Geschwindigkeit ein. Zu den Favoriten zhlen die Silbernen derzeit trotzdem nicht, was Team-Geschftsfhrer Nick Fry bei 'Reuters' besttigt. Der Brite sieht bis Australien noch reichlich Nachholbedarf bei seinem Team.

Mercedes hlt am Entwicklungsplan fest

"Nach dem zu urteilen, was wir auf der Strecke gesehen haben, ist es um unsere Leistung im Moment nicht so gut bestellt, wie wir das gerne htten", gesteht Fry. "Ich denke, dafr gibt es zwei groe Grnde. Zum einen hatte das Auto einige Probleme mit der Khlung. Wir waren mit einem suboptimalen Khlungs- und Aerodynamik-Paket unterwegs, was den groen Zeitrckstand erklrt."

"Auerdem gingen wir es mit einer etwas anderen Strategie an. Wir hatten zu Beginn der Tests ein Basisauto, wie wir es nennen. Zum ersten Grand Prix werden wir ein umfangreiches Update an den Start bringen. Sagen wir es so: Uns war klar, dass wir nicht die Schnellsten sein wrden", gibt Fry zu Protokoll. "Wir schieben aber keine Panik, sondern haben einen Plan. Genau daran halten wir uns."

"Bis Australien sollten wir in einer ordentlichen Form sein. Die gute Nachricht ist: Die Zuverlssigkeit wird schon bald passen. Beim ersten Test war das noch nicht der Fall, doch danach konnten wir uns steigern. Ich glaube, wir spulten mit die meisten Kilometer ab. Zu dieser frhen Phase des Jahres ist das nicht unwichtig. In Barcelona werden wir dann einige Neuerungen am Fahrzeug haben."

Was bringt das Mehr an Vorbereitungszeit?

"Meiner Meinung nach werden wir dort eine Fortsetzung unseres Verbesserungstrends erleben. Wir brechen garantiert nicht in Panik aus", meint der Team-Geschftsfhrer von Mercedes. Dass der Saisonauftakt nicht wie geplant vonstatten gehen kann, spielt den Silberpfeilen in die Karten. "Es wrde nicht der Wahrheit entsprechen, wenn ich sagen wrde, dass es keine Hilfe ist", meint Fry.

"Die Extrazeit kam allen zugute - auer vielleicht Ferrari, die von Anfang an recht zuverlssig zu sein schienen. Uns kommt es in dieser Hinsicht gelegen und ich vermute, den anderen Teams ergeht es da hnlich", erlutert der Brite. Auch den Fahrern sei die schwierige Lage des Rennstalls bewusst. Sowohl Rosberg als auch Schumacher seinen aber weit davon entfernt, die Kpfe hngen zu lassen.

"Michael versteht die Situation. Alle Rennfahrer wollen von Anfang an die Schnellsten sein. Das liegt einfach in ihrer Natur", hlt Fry abschlieend fest. "Das Feedback, das ich erhalten habe, ist, dass sich Michael beim Testen sehr intensiv eingebracht und gute Arbeit bei der Entwicklung des Autos geleistet hat. Wir alle arbeiten zusammen. Die groe Nagelprobe wird dann in Australien stattfinden."

Fotoquelle: MSBF/LAT

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