Der Bolide von Fernando Alonso trägt nun die Bezeichnung: Ferrari 150° Italia

Formel 1 2011

— 04.03.2011

Namensstreit mit Ford: Ferrari tritt noch einmal nach

Der Namensstreit mit Ford ist zwar beigelegt, aber Ferrari hat den Namen für den Formel-1-Boliden erneut geändert und spart nicht mit Polemik

Der Namensstreit zwischen Ford und Ferrari ist zwar beigelegt, doch die Italiener haben noch einmal nachgelegt - und verbal nachgetreten. Der Formel-1-Bolide für die Saison 2011 hieß ursprünglich F150. Damit wollte die Mannschaft aus Maranello an die Wiedervereinigung Italiens von 1861 erinnern. Ford legte sich gegen diesen Namen aber quer und berief sich darauf, dass Ferrari die Namensrechte des Ford Pickups F-150 verletzt habe. Der F-150 ist Amerikas meistverkauftes Auto.

Ferrari reagierte auf die Klagedrohung und änderte den Namen auf F150th Italia um. Ford zeigte sich damit zufrieden, zog die Klage zurück und alles schien erledigt zu sein. Doch Ferrari änderte den Namen jetzt ein weiteres Mal. Offiziell heißt der Bolide von Fernando Alonso und Felipe Massa nun Ferrari 150° Italia. Das gab Ferrari über die Kolumne des so genannten "Horse-Whisperers" auf der offiziellen Webseite bekannt. Und der "Pferdeflüsterer" sparte einmal mehr nicht mit Polemik.

"Es mag wie ein kafkaeskes Szenario erscheinen, aber die Affäre um den Namen des Autos, mit dem Fernando Alonso und Felipe Massa in dieser Saison in der Formel-1-Weltmeisterschaft antreten, hat in den vergangenen Tagen ihre letzte und entscheidende Episode erlebt, in dem Ford seine Klage zurückgezogen hat. Damit hat der gesunde Menschenverstand gesiegt", beginnt der verbale "Pferdetritt" von Ferrari.

Und weiter: "Um auch das geringste Risiko einer Verwechslung eines Formel-1-Autos mit einem Pickup-Truck zu vermeiden, haben die Männer in Maranello entschieden, dass das Auto das F verliert, das der Zahl 150 vorangestellt ist und das für Ferrari steht. Das war schon bei zahlreichen Gelegenheiten der Fall, wenn für ein Auto eine Typenbezeichnung nötig war, sei es für die Rennstrecke oder für die Straße."

"Offenbar hätte das in den Köpfen der Kunden auf der anderen Seite des großen Teichs für so viel Verwirrung sorgen können, dass - gleichzeitig mit dem Wegfall des F - der Name komplett ins Italienische übertragen wird. Das englische 'th' wird somit vom gleichbedeutenden italienischen Symbol '°' ersetzt."

"Somit lautet der Name nun Ferrari 150° Italia, was selbst den dicksten Leuten klar machen sollte, dass der Name des Autos ein Tribut an den Jahrestag der Vereinigung unseres Landes ist", stichelt der "Horse-Whisperer" weiter in Richtung USA. "Hoffen wir, dass die Sache nun endgültig beigelegt ist und dass wir uns auf wichtigere Angelegenheiten konzentrieren können. Nämlich darauf sicherzustellen, dass unser Auto, das nun schon sehr gut zu sein scheint, ein echter Gewinner wird."

Fotoquelle: pacepix.com

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