Adrian Sutil und Force India nehmen Kurs auf die neue Saison in der Formel 1

Formel 1 2011

— 11.03.2011

Sutil: "Ich sehe noch ein paar Baustellen"

Force-India-Fahrer Adrian Sutil rechnet mit einem schwierigen Saisonauftakt für sich und sein Team, zeigt sich aber trotz allem recht zuversichtlich

Der vierte und letzte Gruppentest des Jahres neigt sich seinem Ende zu, doch noch tun sich Fahrer und Teams schwer, die Ergebnisse dieser Probefahrten einzuordnen. Wer ist schnell und wer nicht? Eine Antwort auf diese Frage wird es vermutlich erst in der Qualifikation zum Großen Preis von Australien in Melbourne geben. Adrian Sutil versucht sich aber schon jetzt an einer kleinen Analyse.

Der deutsche Rennfahrer in Diensten von Force India hat speziell zwei Teams auf der Rechnung: "Red Bull und Ferrari sind vorne, aber es kann auch einige Überraschungen geben", gibt Sutil am Rande der Testfahrten in Barcelona zu Protokoll. "Der Sauber war am Donnerstag wirklich schnell. Mit wie viel Sprit der unterwegs war, das wissen wir nicht. Auch der Toro Rosso sieht ganz stark aus."

Dass die Qualifikations-Runde von Perez eine Eintagsfliege war, glaubt Sutil nicht unbedingt und gesteht: "Diese Rundenzeit könnte ich mit unserem aktuellen Paket wahrscheinlich nicht fahren. Deswegen meine ich, dass es eine wirklich gute Zeit war. Die muss man erst einmal fahren", erläutert der 28-jährige Formel-1-Routinier und fügt hinzu: "Davon sind wir noch ein bisschen entfernt."

"Williams, Sauber und auch Toro Rosso sind wirklich gut. Alle liegen hoffentlich eng beisammen. Die Top 10 sind für uns aber schon eine schwierige Hürde", meint der Force-India-Pilot. "Bei normalem Saisonstart in Bahrain wäre es eng geworden. Wir haben auch jetzt noch nicht das gesamte Paket drauf, es kommt noch etwas für Melbourne." Es bestehe allerdings auch etwas Nachholbedarf.

"2010 waren wir für Bahrain gut aufgestellt. In diesem Jahr sehe ich noch ein paar Baustellen. Wir haben aber noch einen Tag - das ist positiv", hält Sutil diesbezüglich fest. "Das Gefühl ist okay, aber es gibt noch etwas zu tun. Wir sind noch nicht fertig. Ich kann noch nicht sagen: 'Das habe ich, hier stehe ich und ich freue mich darauf'. Wir müssen arbeiten und hoffen, dass wir das hinbekommen."

Dabei dürfe man nicht vergessen, welche Voraussetzungen Force India im Vergleich zur Konkurrenz habe, sagt der Deutsche. "Wir sind immer noch ein kleines Team. Den großen Mannschaften fällt die Gewöhnung an die neuen Systeme sicherlich leichter. Andererseits könnten sich gute Chancen bieten", meint Sutil im Hinblick auf die zahlreichen Neuerungen in der diesjährigen Formel-1-Saison.

"Wenn du KERS gut hinbekommst, die Reifen bei dir vielleicht etwas länger halten, dann hast du gute Möglichkeiten", meint der 28-Jährige und gibt sich unmittelbar vor dem Testende in Spanien durchaus entspannt. Sutil geht zuversichtlich in die neue Saison: "Ich bin Optimist", erklärt der deutsche Rennfahrer abschließend. "Wenn es langweilig und einfach wäre, würde es keinen Spaß machen."

Fotoquelle: Force India

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