Alan Jones in Südkorea 2010: Dort fungierte der Australier als FIA-Rennsteward

Formel 1 2011

— 15.03.2011

Jones: "Es gibt nicht genug Überholmanöver"

Der ehemalige Formel-1-Pilot Alan Jones begrüßt die Bemühungen der FIA, mehr Möglichkeiten zum Überholen in der "Königsklasse" schaffen zu wollen

In dieser Formel-1-Saison halten einmal mehr einige Neuerungen ihren Einzug im Starterfeld. Das Energie-Rückgewinnungs-System KERS sowie der verstellbare Heckflügel sollen es den Piloten in diesem Jahr erleichtern, einen Überholversuch gegen ihre Vordermänner zu wagen. Was viele Experten durchaus kritisch beäugen, findet Alan Jones klasse. Der Australier ist regelrecht begeistert.

"Ich begrüße es auf das Wärmste, dass die FIA - und viele andere - versuchen, Wege zu finden, um das Überholen in der Formel 1 zu fördern und die Geschichte etwas interessanter zu machen", gibt der ehemalige Formel-1-Weltmeister gegenüber 'F1pulse.com' zu Protokoll. "In meinen Augen gibt es nämlich nicht genug Überholmanöver in der Formel 1." Dies liege aber nicht nur an den Fahrzeugen.

"Einmal abgesehen von den aktuellen Regeln bezüglich der Rennwagen: Die Hauptschuld haben sicher die Strecken", meint Jones und fügt hinzu: "In Indien wird im Augenblick ein neuer Kurs errichtet. Ich hoffe, dort tappt man nicht in die alte Falle, eine auf dem Papier gutaussehende Anlage zu bauen, die in Wahrheit untauglich ist." Auf Seiten der Motoren solle man indes dem Trend folgen.

"Unterm Strich geht es in der Formel 1 um Veränderungen und Innovationen. Es ist nun einmal die Königsklasse des Motorsports. Wenn es uns gelingt, die Rennmotoren kraftvoller und effizienter zu gestalten, dann können wir das auf die Straßenwagen übertragen. Das wäre eine Leistung", sagt Jones. "Die Straßenautos werden momentan tendenziell mit kleineren Motoren ausgestattet."

Dies werde aber nicht zu einem derartigen Ungleichgewicht im Starterfeld führen, wie man es zur Zeit der Turboära in den 1980er-Jahren erlebt habe, betont Jones. "Damals gab es außerordentlich große Lücken zwischen den Teams. Ein Mittelfeld-Fahrer konnte durchaus vier bis fünf Sekunden Rückstand auf die Pole-Position haben. Ich rechne nicht damit, dass wir dergleichen erneut sehen werden."

Fotoquelle: xpb.cc

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