Bernie Ecclestone und Colin Kolles: Beide könnten mit nur zehn Teams leben

Formel 1 2011

— 15.03.2011

Kolles: "Zehn Teams wären gesünder für den Sport"

Ecclestone deutet an, dass HRT und Marussia-Virgin verzichtbar wären, auch HRT-Teamchef Kolles könnte mit zehn Rennställen gut leben

Im Vorjahr hatte Bernie Ecclestone einige Male gegen die neuen Teams Lotus, HRT und Marussia-Virgin geschossen: Zu viel Rückstand hatten die Rennställe in ihrer Debütsaison auf das Mittelfeld der Formel 1. Und auch jetzt stellt der Brite klar, dass er durchaus auf zwei Teams verzichten könnte, auch wenn er keinen Namen nennt. "Alles, was wir wollen, sind zehn Teams."

Er deutet aber an, dass er auf HRT und Marussia-Virgin anspielt: "Lotus ist ein guter Name, ich würde sie nicht verlieren wollen. Allgemein war dieses Jahr aber ein bisschen ein Ärgernis, denn es hat Geld gekostet, diese Teams dabei zu haben."

TV-Gelder als Zankapfel

Bloß zehn der zwölf Formel-1-Rennställe kommen in den Genuss von Ecclestones TV-Geldern. Aus diesem Grund kam es in der vergangenen Saison zu einem Rennen zwischen den drei Neulingen und den zehnten Platz in der Konstrukteurs-WM und das begehrte Geld. Lotus setzte sich schließlich durch.

Obwohl HRT 2010 nicht wie erwartet Letzter wurde, war das Auto meist das langsamste im Feld. Auch 2011 geht die Truppe mit vielen Unbekannten in die neue Saison, da man den neuen F111 nie testen konnte. Dennoch stellt Teamchef Colin Kolles klar, dass er damit gut leben könnte, wenn es nur zehn Formel-1-Teams gäbe.

Kolles sieht sein Team nicht in akuter Gefahr

"Der Sport hat mit zehn Teams sehr gut funktioniert", erinnert er sich an seine Zeit als Jordan-, Midland- und Spyker-Teamchef zurück. "Bei nur zehn Teams ist es viel sicherer für die Rennställe, da die Geldverteilung anders aussieht", spielt er darauf an, dass alle Teams in den Genuss der TV-Gelder kommen würden. "Das ist unserer Ansicht nach der wichtigste Faktor. Wenn wir nur zehn Teams wären, dann würde uns das größere Sicherheit geben und das wäre gesünder für den Sport."

Bleibt die Frage, ob HRT dann noch in der Formel 1 wäre. Kolles istr jedenfalls davon überzeugt. "Ich glaube schon", antwortet er. "Es gibt andere Teams, die verzweifelter sind als wir, um ganz ehrlich zu sein."

Fotoquelle: HRT

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