Sebastian Vettel ist froh darüber, dass es morgen endlich wieder losgeht

Formel 1 2011

— 24.03.2011

Vettel froh: Endlich geht's los!

Von Kumpels und Kängurus: Endlich ist das Spekulieren vorbei und Sebastian Vettel kann wieder seinen Gasfuß sprechen lassen...

Nach all den Testfahrten und Spekulationen ist Sebastian Vettel froh, dass er morgen in Melbourne endlich wieder seinen Gasfuß sprechen lassen kann: "Der Winter war zwar in gewisser Hinsicht kurz, aber nach den ganzen Testfahrten und Vorbereitungen ist es jetzt gut, dass all die Stimmen verstummen und dass es auf der Strecke losgeht und wir wieder gegeneinander Rennen fahren", sagt der Red-Bull-Pilot.

Ein zweites Mal Weltmeister zu werden, stelle er sich "noch schwieriger als beim ersten Mal" vor, aber daran denkt er ohnehin nicht: "Wir konzentrieren uns auf den Saisonstart. Was hinter uns liegt, freut uns, man denkt auch gerne an die Zeit zurück, aber so, wie der Mensch gebaut ist, hat er die Augen nach vorne gerichtet und nicht nach hinten. Wir schauen nach vorne und freuen uns auf die neue Saison und hoffen, dass wir wieder durchstarten können", erklärt Vettel.

Keine Angst vor Misserfolg

Angst zu versagen hat er trotz der hohen öffentlichen Erwartungshaltung nicht: "Natürlich gibt es im Sport und im Leben Situationen, wo man auf die Schnauze kriegt oder auf die Schnauze fällt. Wenn man merkt, dass es nicht läuft, darf man sich davon aber nicht vereinnahmen lassen. Angst lähmt. Du musst weiter dein Ding durchziehen - und das mach' ich, keine Angst", so der 23-Jährige im Interview mit der 'Bild'-Zeitung.

Stattdessen will er 2011 "hoffentlich öfter, als den meisten lieb ist", seinen "Siegerfinger" in die TV-Kameras strecken: "Der Finger ist ja per Zufall bei meinem ersten Sieg entstanden. Jetzt ist er so etwas wie ein Markenzeichen geworden. Aber ich zeige ihn nur auf dem Podium - sonst nutzt sich das ab", grinst Vettel, der inzwischen schon zehn Grands Prix gewonnen und 62 Mal an einem Formel-1-Rennen teilgenommen hat.

Viermal war er schon in Melbourne: 2007 als Freitagstester von BMW, 2008 mit Toro Rosso (Ausfall), 2009 und 2010 mit Red Bull (einmal als 13. gewertet, einmal ausgeschieden). Dafür stand er im Vorjahr auf Pole-Position. Die wünscht sich Vettel auch für Samstag: "Wenn man vorne steht, kann man einen Vorteil haben. Man steht auf der sauberen Seite und hat diese acht Meter zum Zweitplatzierten. Aber das ist im Moment noch ein bisschen weg."

Keine permanente Rennstrecke

Denn: "Jetzt müssen wir erstmal einen Rhythmus finden", weiß der Deutsche, der die letzten vier Saisonrennen 2010 nach Belieben dominiert hat. "Die Strecke wird nur einmal im Jahr gefahren - anders als in Barcelona, wo wir im Winter einige Male waren. Man muss sich auf die Gegebenheiten wieder einstellen und schauen, dass alles passt, damit man bis zum Qualifying ein wirklich gutes Auto hat, mit dem man auch vorne mitfahren kann."

In Melbourne, wo sich alle nur mit "Mate" (Kumpel) anreden, fühlt sich Vettel übrigens pudelwohl: "Ich komme gerne hierher, besonders als Deutscher. In unserem Land dauert es ewig, bevor dich jemand als Freund oder Kumpel bezeichnet. Hier nennt mich das ganze Land Kumpel, daher ist es schön, hier zu sein." Außerdem würde er am liebsten das Heimspiel von Teamkollege Mark Webber versalzen und selbst gewinnen.

Über den Pokal würde sich der Red-Bull-Pilot ganz besonders freuen: "Ich mag die Strecke und sie haben eine coole Trophäe hier. Ich hoffe, dass die noch gleich ist! Es war ein Känguru auf der Trophäe - das ist etwas, was du nur hier gewinnen kannst. Ich liebe das Rennfahren auch für diese Kleinigkeiten, die irgendwie lustig erscheinen. Es ist schön, eine besondere Trophäe zu gewinnen, die es nicht überall gibt", lächelt Vettel.

Fotoquelle: xpb.cc

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