Lewis Hamilton ist erleichtert: Das neue Paket ist ein riesiger Sprung nach vorn

Formel 1 2011

— 26.03.2011

McLaren-Mercedes versprüht Optimismus: Sieg ist möglich

Trotz des eklatanten Rückstands auf Sebastian Vettel im Red Bull glauben sowohl Lewis Hamilton als auch Jenson Button an ihre Siegchance

Dem McLaren-Mercedes-Team ist in der Qualifikation zum Großen Preis von Australien die positive Überraschung geglückt. Nach enttäuschenden Testfahrten im Winter hat ein eiligst optimiertes Aerodynamik-Paket die erhoffte Wirkung gezeigt.

Lewis Hamilton hatte am Ende zwar 0,778 Sekunden Rückstand, qualifizierte sich jedoch damit auf dem zweiten Rang und sprengte die beiden Red Bull. Teamkollege Jenson Button folgte mit 1,250 Sekunden Rückstand auf dem vierten Rang.

"Ich bin mit meiner Runde heute wirklich glücklich", so Hamilton. "Das Auto fühlt sich fantastisch an, und das habe ich allen Jungs zuhause in der Fabrik zu verdanken, dem Designbüro und jenen, welche die Komponenten bauen. Sie müssen sich selbst einen ordentlichen Klaps auf die Schulter geben. Es war eine mutige Entscheidung, solch eine dramatische Veränderung am Auto durchzuführen, und eine tolle Leistung, diese Veränderung durchzuführen. Das ist eine unglaubliche Wende!"

"Auch wenn ich mit meiner heutigen Leistung zufrieden war, stellte das KERS auf meinem letzten Versuch nach der halben Runde seine Arbeit ein. Ich hatte noch 40 Prozent übrig, konnte diese aber jedoch nicht nutzen das wäre jedoch lediglich ein paar zusätzliche Zehntelsekunden wert gewesen. Es ist dennoch gut zu wissen, denn die Plattform dieses Auto ist definitiv eine, auf der wir aufbauen können."

"Das wird morgen ein langes Rennen, und es wird nicht in der ersten Kurve gewonnen. Wir müssen ein paar gute Punkte von diesem Wochenende mitnehmen, denn wir wissen, dass unser Auto wird besser werden kann. Wir haben noch etwas Arbeit zu erledigen, ich denke jedoch, dass das Rennen von uns gewonnen werden kann. Ich werde Vettel morgen das Rennen seines Lebens bescheren!"

"Ich denke, dass wir mit diesem Ergebnis glücklich sein sollten", so Button. "Der dritte Qualifying-Durchgang war ein wenig enttäuschend, ich blieb hinter Nico hängen und Felipe hatte vor mir einen Dreher. Das war alles etwas durcheinander. Jene Runde, die ich im zweiten Qualifying-Durchgang nicht beendete, wäre schneller gewesen."

"Wir haben im dritten Qualifying-Durchgang also nicht das Maximum aus unserem Paket gemacht", so der Brite weiter. "Aber nichtsdestotrotz ist es ein massiver Fortschritt seit den Testfahrten. Wir können aus diesem Grund mit dem, was wir bisher geleistet haben, sehr glücklich sein."

"Und es gibt noch viel, auf dem wir bei diesem Auto aufbauen können. Das Auto befindet sich noch in seiner frühen Phase, denn wir haben nicht viel getestet. Dass wir zuverlässig und ganz schnell sind, verleiht uns gewaltige Motivation. Alle zuhause in der Fabrik sollten wirklich stolz sein, sie haben unglaublich viel harte Arbeit investiert, um uns dorthin zu bekommen, wo wir heute stehen."

"Ich freue mich wirklich auf den morgigen Tag. Ich hatte vergangenes Jahr vom vierten Rang ein gutes Rennen, und ich denke, dass wir auch dieses Jahr ein gutes Rennen vom vierten Platz haben können. Wir sollten positiv gestimmt sein. Ich denke, dass wir morgen ein Wort um den Sieg mitreden können."

"Der gestrige Tag deutete an, dass die von uns in den vergangenen paar Wochen durchgeführten Verbesserungen am Auto beträchtlich sind", so Teamchef Martin Whitmarsh. "Der heutige Tag hat das bewiesen. Ich möchte mich aus diesem Grund bei allen Jungs in Melbourne und zuhause in Woking bedanken, welche so hart gearbeitet haben, um diese Verbesserungen möglich zu machen."

"Lewis und Jenson haben an diesem Wochenende ebenfalls großartige Arbeit geleistet. Das Ergebnis, die Plätze zwei und vier in der Startaufstellung für das morgige Rennen, sind sehr ermutigend."

"Tatsächlich hätte Lewis noch etwas schneller fahren können, hätte er keinen Defekt am KERS gehabt. Als Ergebnis dieses Problems verlor er nicht nur den Leistungsvorteil, den KERS mit sich bringt, er musste auch mit einer eingeschränkten Bremsbalance leben, die durch das fehlende KERS verursacht wurde. Das ist ein doppelter Schlag, wenn man es so möchte."

"Die Parc-Fermé-Regeln sollten es uns jedoch erlauben, die notwendigen Reparaturen durchzuführen. Sowohl er als auch Jenson werden sich aus diesem Grund freuen, den Kampf mit Red Bull in den Straßen des Albert Parks morgen Nachmittag aufnehmen zu können."

Fotoquelle: xpb.cc

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