Fernando Alonso glaubt auch nach der Enttäuschung von Melbourne an den Titel

Formel 1 2011

— 30.03.2011

Alonso sieht sich auf Titelkurs

Ferrari-Teamchef Domenicali erklärt, warum Ferrari in Melbourne so schwach war, Alonso argumentiert mit einem Rechen-Beispiel, dass er auf Titelkurs ist

Bittere Pille für Ferrari: Der F150th Italia kam beim Saisonauftakt nicht auf Touren, obwohl die Truppe als Mitfavorit nach Melbourne gekommen war. Nach dem Qualifying hielt sich die Enttäuschung über die schwachen Startplätze von Fernando Alonso und Felipe Massa noch etwas in Grenzen, da man die Stärken des Autos im Rennen vermutet hatte, doch auch am Sonntag blieb man mit den Plätzen vier und sieben weit hinter den eigenen Ansprüchen.

Nach dem Rennen sprach Teamchef Stefano Domenicali gegenüber 'La Stampa' von einem Problem an der Vorderachse, das man nun analysieren müsse: Der Bolide baut demnach vorne zu wenig Abtrieb auf, wodurch die Balance nicht stimmt und die Reifen schneller verschleißen. "Wir müssen verstehen, warum wir die Daten auf dem Papier nicht auf der Strecke umsetzen konnten", so Domenicali.

In Malaysia rechnet der Teamchef noch nicht damit, dass man Weltmeister Red Bull attackieren kann: "Wir müssen realistisch sein, dass wir die Lücke nicht schließen können, wenn Red Bull seine Form bestätigt." Auch bei Vize-Weltmeister Alonso war die Enttäuschung groß, auch wenn er sich vom Rückstand auf Red Bull nicht schrecken ließ. "Ich war nicht davon überrascht, dass Red Bull so stark war, sondern dass wir so schlecht waren", sagt er gegenüber 'Bild'.

Was den Titel angeht, wirft er die Flinte aber noch lange nicht ins Korn. "Um den Titel zu gewinnen, benötigt man 13,4 Punkte pro Rennen", rechnet er vor. "Ich habe jetzt zwölf, das ist also ziemlich der Durchschnitt. Ja, ich habe Punkte an Hamilton und an Vettel verloren, aber ich habe zwei anderen Rivalen um die Weltmeisterschaft Punkte weggenommen - Webber und Button."

Auch wenn die Ernüchterung wegen der schwachen Leistung in Melbourne groß ist und viele den wenig innovativen F150th Italia dafür verantwortlich machen, glaubt Alonso im Gespräch mit 'La Sexta', dass der Grand Prix von Australien eine Ausnahme war: "Wir haben etwas falsch gemacht, denn über den gesamten Winter hinweg waren wir Zweiter vor Toro Rosso, Sauber und Renault. Diesmal mussten wir kämpfen, um sie zu schlagen."

Fotoquelle: xpb.cc

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