Felipe Massa hofft, dass es in Malaysia besser läuft als beim Auftakt

Formel 1 2011

— 01.04.2011

Massa: In Sepang soll alles besser werden

Felipe Massa rätselt, warum Ferrari in Melbourne nicht so schnell war wie erhofft: "Haben viel Arbeit vor uns" - Ärger über Jenson Button

Felipe Massa verbringt zwischen am Auftakt in Australien und dem zweiten Saison-Grand-Prix in Malaysia einige Tage zuhause in Sao Paulo. Und der Brasilianer rätselt weiter darüber, warum Ferrari in Melbourne nicht so konkurrenzfähig war wie erhofft. "Der Australien-Grand-Prix lief nicht so, wie ich und das Team es erwartet hatten, da wir nicht so konkurrenzfähig waren, wie wir nach den Wintertests gedacht hatten", räumt Massa ein.

Teamkollege Fernando Alonso wurde Vierter, Massa selbst Siebter. "Wenn wir beim Auftakt eines gelernt haben, dann, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben", sagt der Brasilianer. "Wir müssen dringend herausfinden, was genau mit uns in Australien passiert ist. Wir müssen verstehen, was wir getan haben und was die anderen Teams getan haben. Wir haben nicht so viele Punkte geholt, wie wir uns vom ersten Rennen erwartet hatten. Also müssen wir beim nächsten Rennen wieder da sein, wo wir stehen wollen."

Der Ferrari sei besser als es in Melbourne ausgesehen habe, betont Massa: "Und es ist schwierig zu erklären, warum wir die Leistung nicht abliefern konnten. Deshalb müssen wir in Malaysia mit dem Auto antreten, das wir gebaut haben. Und nicht mit dem Auto, mit dem wir beim letzten Rennen gefahren sind."

Der Brasilianer wurde am Auftaktwochenende häufig gefragt, wer ihn mehr überrascht, Red Bull oder McLaren. "Ich muss sagen, dass ich von der Pace des Red Bull mehr überrascht war. Denn was Sebastian Vettel im Qualifying gezeigt hat, war sehr beeindruckend. Es stimmt, dass McLaren einen Schritt nach vorn gemacht hat, aber Red Bull war wirklich weit vor allen anderen."

Wie sich KERS und der neue verstellbare Heckflügel auswirken, habe sich in Melbourne schon zu Anfang des Rennens gezeigt, bei seinem eigenen Fight gegen Jenson Button. "Man konnte sehen, dass er auf der Gerade wesentlich näher an mich herangekommen ist. Auch wenn er in der Kurve davor noch nicht dicht an mir dran war, war er am Ende der Gerade neben mir", berichtet Massa. "Natürlich hat ihm der Heckflügel geholfen, auch wenn er am Ende an mir vorbeikam, weil er die Kurve geschnitten hat."

Er selbst habe sich in diesem Zweikampf durch den Einsatz von KERS sehr gut wehren können. "Ich wusste, wie ich die Energie aufspare, bis genau der richtige Moment gekommen ist, sie einzusetzen, damit er nicht vorbeikommt. Aber in dieser Situation ist es definitiv einfacher, der Angreifer zu sein als der Angegriffene", analysiert der Ferrari-Pilot. "Ich bin sicher, dass das für die Zuschauer toll war. Und es war schade, dass ich danach nicht mehr die Pace hatte, weiter gegen ihn zu fighten."

Eigentlich hatte Massa auch damit gerechnet, dass Button ihn wieder überholen lässt, "denn das Reglement ist klar. Das musst du machen, wenn du eine Schiklane abkürzt. Jenson ist erfahren genug, um das zu wissen, ohne dass das Team ihm sagen muss, was er zu tun hat." Nachdem Button vorbei war, wurde Massa auch noch von Teamkollege Alonso überholt, "da ich wegen des Zweikampfs mit Jenson recht langsam war." Als Alonso an die Box fuhr, hoffte Massa erneut, dass Button ihm die Position wieder zurückgibt, "aber das hat er nicht getan."

Nun also macht er zum letzten Mal für die nächsten Monate Zwischenstation in Brasilien. "Das ist auch sehr gut zur Vorbereitung auf das nächste Rennen in Malaysia, da es im Moment in Sao Paulo sehr heiß ist", berichtet Massa. "Am Sonntag fliege ich nach Kuala Lumpur. Dort bereiten wir uns dann auf ein hoffentlich besseres Rennwochenende vor."

Fotoquelle: xpb.cc

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