Christian Horner rechnet nicht mit einem Durchmarsch von Red Bull

Formel 1 2011

— 03.04.2011

Horner hat McLaren und Ferrari auf der Rechnung

Christian Horner erwartet sich für sein Red-Bull-Team keinen Durchmarsch und rechnet mit einem Wettrüsten unter den Topteams

Beim Saisonauftakt in Melbourne hat Red Bull da weiter gemacht, wo man in Abu Dhabi im Herbst 2010 aufgehört hat: Auf der Siegerstraße. Vor allem Weltmeister Sebastian Vettel schien mit seinem RB7 in einer eigenen Liga zu fahren. Auf die Pole-Position, die er mit 0,8 Sekunden Vorsprung holte, ließ er einen ungefährdeten Sieg folgen. Und schon werden Stimmen laut, dass Red Bull in dieser Saison alles dominieren könnte.

Doch Teamchef Christian Horner erwartet sich alles andere als einen Durchmarsch für seine Mannschaft. Er hat vor allem die Rivalen von McLaren und Ferrari auf der Rechnung. "Wir wissen, dass Jenson Button, Lewis Hamilton und Fernando Alonso in den kommenden Rennen enorm stark sein werden", sagt Horner der 'BBC'.

Natürlich würde Red Bull der Konkurrenz liebend gern weiter enteilen, so Horner, "aber die Geschichte hat gezeigt, dass so etwas niemals einfach ist. Wir dürfen unsere Gegner nicht unterschätzen. Ferrari meldet sich mit Fernando beim nächsten Rennen vielleicht eindrucksvoll zurück - mit der Tradition, dem guten Personal und den Ressourcen, die sie haben."

Unterdessen habe McLaren seit den Wintertests, bei denen sie "jämmerlich wettbewerbsunfähig" waren, mit einigen Modifikationen die nötigen Schritte gemacht, um wieder vorn dabei zu sein. Horner glaubt: "Es wird in diesem Jahr ein Wettrüsten geben, was die Entwicklung angeht und die Möglichkeiten, aus dem Auto Performance heraus zu holen."

Im vergangenen Jahr habe Red Bull gezeigt, dass man dazu in der Lage ist. Nun sei die Herausforderung, das zu wiederholen. "Wir nehmen nichts als selbstverständlich hin", betont Horner. "Es würde keinen Sinn machen, jetzt einen Gang zurück zu schalten, weil wir denken, dass wir konkurrenzfähig sind. Wir wollen unbedingt auf die Leistung aufbauen, die wir in Melbourne gezeigt haben."

Und dabei soll es auch für Vettels Teamkollegen Mark Webber weiter nach vorn gehen. Der Australier beendete sein Heimrennen auf dem fünften Platz. "Mark war über dieses Ergebnis sehr enttäuscht", weiß Horner. Der 34-Jährige und das Team hätten in der vergangenen Woche nach dem Grund gesucht, warum er Vettels Tempo nicht mitgehen konnte. "Wir denken, dass wir ein paar Dinge gefunden haben. Ich bin zuversichtlich, dass wir ihn in Malaysia zurück an der Spitze sehen werden."

Fotoquelle: xpb.cc

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