Bei Toro Rosso ist man mit seinem verstellbaren Heckflügelsystem zufrieden

Formel 1 2011

— 05.04.2011

Toro Rosso: Verstellbarer Heckflügel funktioniert perfekt

Bei Toro Rosso hat der neue verstellbare Heckflügel in Melbourne auf Anhieb funktioniert - Getriebeabstimmung wird in Sepang ein Kompromiss

Die Meinungen zum Thema verstellbarer Heckflügel gehen in der Formel 1 weit auseinander. Ex-Weltmeister Niki Lauda bezeichnet das System, mit dem die Fahrer auf Geraden den Luftwiderstand ihres Rennwagens per Knopfdruck reduzieren können, als "die größte Schnapsidee, die je erfunden wurde". Johnny Herbert bewertet die Einführung des Drag-Reduction-Systems (DRS) dagegen durchaus positiv.

Toro Rosso zog nach dem Saisonauftakt in Melbourne ebenfalls ein positives Fazit, allerdings bezieht sich Chefingenieur Laurent Mekies bei seinem Urteil in erster Linie auf die Zuverlässigkeit des eigenen Systems. "Unser System hat von Anfang an zuverlässig funktioniert, insofern haben wir da keine großen Bedenken", erklärt Mekies.

Angesichts der zahlreichen Schalter, welche die Fahrer im Cockpit bedienen müssen, steigt laut Ansicht einiger Experten die Gefahr, dass sich die Piloten am Lenkrad zunehmend verzetteln. Mekies sieht darin aber kein Problem. "Was die Arbeitsbelastung der Fahrer betrifft, haben die Jungs einen guten Job dabei gemacht, sich an das Aktivieren des Systems zu gewöhnen. Ich denke nicht, dass es für sie jetzt noch en Thema ist."

Toro Rosso legt bei seinem DRS Wert auf eine möglichst einfache Bedienbarkeit. "Es ist ein Knopf am Lenkrad - ein ganz einfacher, den man drückt und dann gedrückt hält. Ganz einfach, wenn man Daumen hat", scherzt Mekies. In Malaysia werden Sebastien Buemi und Jaime Alguersuari die Köpfe an ihren Lenkrädern besonders häufig und lange gedrückt halten.

"Im Qualifying und in den Freien Trainings wird man den Flügel auf beiden Geraden oben haben", meint Mekies, der angesichts der großen Länge der beiden Geraden auf dem Sepang International Circuit auf ein spezielles Problem hinweist. "Ich weiß noch nicht, wo die FIA im Rennen das DRS erlaubt, aber wir werden die Gänge passend zum hochgestellten Flügel abstimmen. Das bedeutet, dass wir am Ende einer Geraden etwas niedrige Drehzahlen haben werden - das ist aber kein großes Problem."

Fotoquelle: xpb.cc

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