Adrian Newey brachte in der Schulzeit die Lehrer aus der Fassung

Formel 1 2011

— 05.04.2011

Als Newey aus der Schule geschmissen wurde...

Red Bulls Technikdirektor Adrian Newey erzählt von seiner bewegten Jugend, in der er noch nicht die stoische Ruhe von heute hatte

Er gilt seit über zwei Jahrzehnten als das Superhirn unter den Formel-1-Designern. Adrian Newey gehört zu den ruhigeren Vertretern im Paddock und lässt eher seine Leistungen für sich sprechen, als mit großen Sprüchen auf sich aufmerksam zu machen. So brachte man den 52-jährigen Briten, dessen Boliden mehr als 100 Grand-Prix-Rennen gewinnen konnten, bislang kaum mit Skandalen in Verbindungen. Nun offenbarte Newey eine seiner Jugendsünden.

"Man hat mich damals wirklich aufgefordert, die Schule zu verlassen", gesteht Newey dem 'Telegraph'. Als 16-Jähriger war er kein Kind von Traurigkeit und fiel des Öfteren durch Undiszipliniertheiten auf. "Damals habe ich mir eine ganze Reihe von Vergehen geleistet", sagt Newey. Den Ausschlag für den Rauswurf aus der berühmten Repton-Schule gab sein Fehlverhalten am Rande eines Konzerts.

Die Schüler organisierten zum Ende des Semesters einen Gig der Band "Greenslade" im Pears-Gebäude, das damals eine Verglasung aus dem 11. Jahrhundert hatte. In der Mitte des Saals stand die Soundanlage des Bandbegleiters. "Als der Roadie kurz auf die Toilette ging, setzte ich mich ans Mischpult und drehte alle Regler auf Maximum. Just in diesem Moment riss eine Kirchen-Fensterscheibe und der Schulleiter betrat den Saal", erzählt Newey mit einem Lächeln.

Einer erfolgreichen Karriere hat der Schulverweis nicht geschadet. Newey schloss sein Aeronautik- und Astronautikstudium 1980 mit höchster Auszeichnung ab und gilt heute als einer der erfolgreichsten Ingenieure der Formel-1-Geschichte.

Fotoquelle: xpb.cc

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