Vorgeschmack: Schon heute gab es in Sepang monsunartige Regenfälle

Formel 1 2011

— 07.04.2011

Regen in Sepang: Nicht ob, sondern wann...

Wettervorhersage: Nach dem trockenen Saisonauftakt in Melbourne steht für die Pirelli-Reifen die erste Bewährungsprobe im Regen bevor

Nach den überwiegend trockenen Wintertests (Regen nur am letzten Tag in Barcelona) und dem ebenfalls überwiegend trockenen Saisonauftakt in Melbourne steht der Formel 1 in Sepang erstmals Schlechtwetter bevor. Vor dem Grand Prix von Malaysia stellt sich nicht die Frage, ob es regnen wird, sondern nur wann.

Die Prognose für die drei Tage kann man getrost einheitlich über einen Kamm scheren: Bei bewölktem Himmel liegt die Regenwahrscheinlichkeit im Bereich von 20 bis 30 Prozent - und steigt abends ab 18:00 Uhr sprunghaft auf über 60 Prozent an. Das ist insofern entscheidend, als Qualifying und Rennen jeweils erst um 16:00 Uhr gestartet werden, also um zwei Stunden später als normalerweise in Europa. Man streue noch Temperatur-Höchstwerte von bis zu 34 Grad und eine maximale Luftfeuchtigkeit von 94 Prozent drüber und schon entspricht Sepang 2011 allen im Vorfeld diskutierten Klischees.

Doch die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt: "Ich hoffe, dass es keinen Regen gibt", erklärt Lewis Hamilton, in Sepang noch nie besser als Zweiter (2007). "Wenn es hier mal regnet, dann schüttet es gleich wie aus Kübeln. Das wäre nicht gut. Das Problem ist wirklich, dass es hier gleich immer solche Wolkenbrüche gibt. Da hilft dir dann auch kein Abtrieb mehr. 2009 war es hier dermaßen heftig, da sind wir wie verrückt herumgerutscht. Grundsätzlich bin ich im Regen oft schnell. Ich würde aber ein Rennen im Trockenen bevorzugen."

Das Grauen kommt dem McLaren-Piloten bei der Erinnerung an 2009, als das Rennen wegen der monsunartigen Regenfälle sogar abgebrochen werden musste. Anschließend konnte es bei anbrechender Dunkelheit nicht mehr fortgesetzt werden und es gab für Sieger Jenson Button und Co. nur halbe Punkte. Ein solches Szenario gilt für das kommende Wochenende nicht als wahrscheinlich, andererseits begann es auch heute um punkt 16:08 Uhr zu schütten.

Weltmeister und Vorjahressieger Sebastian Vettel, der im Fahrerlager gerade Interviews gab, konnte da nur grinsen: "Perfektes Timing! Es regnet hier jeden Tag, die Frage ist nur wann - meistens nachmittags, weil es immer feuchter wird", so der Red-Bull-Pilot. "Irgendwann sind die Wolken dann so voll mit Wasser, dass sie es nicht mehr halten können. Das passiert meistens so um 16:00, 17:00 oder 18:00 Uhr - genau dann, wenn wir unterwegs sind."

"Das Schlimme ist: Ein bisschen Regen kann für die Zuschauer und auch für uns ganz unterhaltsam sein, aber wenn es hier regnet, ist es wirklich so, als würde man die Dusche aufdrehen. Da hat es gleich zu viel Wasser, sodass es unfahrbar wird", sagt Vettel. "Unsere Autos liegen extrem tief. Man kann damit schon im Regen fahren, aber wenn so viel Wasser steht, dann haben wir nur noch Aquaplaning und keine Kontrolle mehr. So viel Regen wie jetzt wäre ein Problem."

Fotoquelle: xpb.cc

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