Helmut Marko kann bei Sebastian Vettel derzeit keine Schwächen ausmachen

Formel 1 2011

— 12.04.2011

Marko: "Sebastian hat alle Trümpfe in der Hand"

Helmut Marko sieht Sebastian Vettel derzeit in der glücklichen Rolle, dass sich alle Dinge zu seinen Gunsten entwickeln - Red Bull legt in China nach

Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel fährt derzeit scheinbar in einer eigenen Welt. 50 von 50 möglichen WM-Punkten nach zwei Rennen sprechen eine deutliche Sprache. Doch nicht nur die eigene Stärke und die seines Boliden, des Red Bull RB7, spielt dem Weltmeister derzeit in die Karten.

Die Rivalen neigen beim Versuch, an Vettel dran zu bleiben zu Fehlern. Jüngstes Beispiel ist Lewis Hamilton, der zwar in Sepang genau wie beim Saisonauftakt in Melbourne neben Vettel aus der ersten Startreihe ins Rennen ging, am Sonntag dann aber seine Reifen ruinierte und sich zu allem Überfluss noch mit Ferrari-Pilot Fernando Alonso anlegte.

Ein Umstand, der auch Red-Bull-Berater Helmut Marko nicht verborgen geblieben ist. "Sebastian macht im Moment keine Fehler", lobt er seinen Schützling nach den ersten beiden Rennen des Jahres gegenüber 'Formula1.com'. "Solange sich seine Gegner gegenseitig eliminieren, hat er alle Trümpfe in der Hand", spielt der Österreicher auf die Ereignisse in Sepang an.

Mit dem Red Bull RB7 verfügt Vettel ohnehin über das derzeit stärkste Fahrzeug im Feld. Der Vorsprung ist laut Marko allerdings nicht so groß, wie es auf dem Papier den Anschein hat. "Das Team hat im Moment die Oberhand, ja. Die Abstände sind jedoch recht knapp", sagt er. Zudem sei die Konkurrenz jederzeit in der Lage, einen Sprung nach vorn zu machen, weshalb er sich trotz des aktuellen Punktevorsprungs von 24 Zählern sowohl im Falle Vettels bei den Fahrern als auch im Falle Red Bulls bei den Konstrukteuren nicht zu sicher fühlen will.

Auf die Frage, welche der kommenden Strecken ihm am meisten Kopfzerbrechen bereiten, antwortet Marko: "Ganz klar Monaco, ein langsamer Stadtkurs und Istanbul, eine Hochgeschwindigkeitsstrecke." Für beide Streckentypen sieht er von Seiten der Konkurrenz, allen voran von McLaren und Ferrari, aber auch von Renault, große Gefahr ausgehen. "Das Faszinierende ist doch, dass sich die Kräfteverhältnisse von Strecke zu Strecke verschieben", findet Marko.

Mit Blick auf den kommenden Grand Prix in China hingegen sieht er das Weltmeisterteam gut gerüstet. "Wir werden dort ein Update an den Start bringen. Welches das genau sein wird, kann ich natürlich nicht verraten", so der Österreicher vielsagend. In diesem Zusammenhang verweist er lediglich auf die bekannte Tatsache, dass "Stillstand in der Formel 1 Rückschritt bedeutet".

Fotoquelle: xpb.cc

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