Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug ist nach dem China-Freitag zufrieden

Formel 1 2011

— 15.04.2011

Haug: "Die Basis sieht vernünftig aus"

Nach einem soliden Freitag in Schanghai zieht Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug zufrieden Bilanz: Beide Silberpfeile in den Top 5 - Haug: "Kämpfen uns durch"

Mercedes nimmt nach einem enttäuschenden Auftakt in die neue Saison offenbar endlich mehr Schwung auf. Nico Rosberg und Michael Schumacher erlebten einen guten Freitag in China und platzierten sich am Nachmittag auf den Rängen vier und fünf. "Es war der beste Freitag bislang in diesem Jahr. Die Basis sieht vernünftig aus", freut sich Motorsportchef Norbert Haug auf 'Sky'.

"Wir hatten einen ziemlich problemlosen Freitag, sind sehr viele Runden gefahren", erklärt Haug. Einzig am Fahrzeug von Schumacher gab es zwischenzeitlich Aussetzer des Hybridsystems KERS. "Bei Michael gab es ein Problem. Sonst hätte seine Zeit noch eine Ecke besser sein können - vier Zehntel sollte KERS hier wert sein", meint der Mercedes-Motorsportchef.

"Ich denke schon, dass es etwas besser läuft. Was das bedeutet, werden wir morgen und am Sonntag sehen", sagt der Schwabe. "Natürlich haben wir nicht innerhalb einer Woche eineinhalb Sekunden aufgeholt. So etwas gibt es gar nicht." Der Rückstand auf die Bestzeit von Sebastian Vettel betrug am Freitagnachmittag nur 0,255 Sekunden (Rosberg) beziehungsweise 0,417 Sekunden (Schumacher).

"Bei Vettel war es nicht das Limit, bei uns sicherlich auch noch nicht", sagt Haug. "Wir waren beim ersten Rennen auf dem linken Fuß, beim zweiten hat es sich etwas stabilisiert. Hoffentlich können wir hier ein Stück weiterkommen. Es geht schon in die richtige Richtung. Wir brauchen aber eben Zeit." Man habe das Team etwas umgestellt und brauche nun "Übungszeit".

"Es ist schön, wenn sich die Fans mit uns beschäftigen. Wir wollen die Erwartungen erfüllen", meint der Mercedes-Motorsportchef. Er habe keine Angst, dass sich Risberg und Schumacher bei anhaltend schwacher Form der Silberpfeile bald verabschieden könnten. "Wer Angst hat, sollte nicht in die Formel 1", winkt Haug ab. "Wir als Team sind noch enger zusammen als jemals zuvor, weil wir in unserer Situation noch mehr Zusammenhalt spüren."

"Das merkt man der Truppe auch an", sagt der Deutsche und erklärt: "Wir können uns intern kritisieren. Wir werden zusammenstehen und uns durchkämpfen. Das haben wir in früheren Zeiten geschafft, und wir werden es auch jetzt wieder schaffen." Man dürfe allerdings nicht zu viel auf einmal erwarten. "Wir wollen uns steigern", sagt Haug und mahnt die Fans somit noch einmal zu Geduld.

Fotoquelle: xpb.cc

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