In allen drei Trainings in Schanghai war Sebastian Vettel am schnellsten

Formel 1 2011

— 16.04.2011

Freies Training: Vettel auf Pole-Position-Kurs

Sebastian Vettel vor dem Qualifying vor den beiden McLaren-Piloten und Nico Rosberg: Pole-Position-Hattrick für den Weltmeister?

Drittes Training, dritte Bestzeit: Sebastian Vettel setzte sich auch in der letzten Session vor dem Qualifying zum Grand Prix von China an die Spitze und gilt damit als Favorit auf die Pole-Position. Denn nachdem er schon am Freitag im Renntrimm dominiert hatte, war er nun auch beim Üben des Qualifyings am schnellsten.

Vettel benötigte bei deutlich weniger Smog und um zehn Grad kühleren Temperaturen als gestern nur 1:34.968 Minuten für seine schnellste Runde auf der 5,451 Kilometer langen Strecke. Im ersten und zweiten Sektor fuhr er Bestzeit, im dritten Abschnitt mit der langen Highspeed-Passage verlor er nur wenig Zeit. Das ergab unterm Strich 0,208 beziehungsweise 0,405 Sekunden Vorsprung auf die beiden McLaren-Piloten Jenson Button und Lewis Hamilton.

Webber in Problemen

Letzterer schöpfte seine Möglichkeiten wegen eines Verbremsers in der ersten Runde mit den neuen Pirelli-Options allerdings nicht ganz aus, ebenso wenig wie Mark Webber: Vettels Teamkollege absolvierte zunächst nur zwei Installationsrunden, ehe er 18 Minuten vor Schluss endlich für seine erste gezeitete Runde auf die Strecke ging. Es sollte seine einzige bleiben. Zuvor hatten sich Bremsprobleme bei ihm bemerkbar gemacht.

Webber verwendete auf seiner schnellsten Runde auch kein KERS, wurde mit knapp zwei Sekunden Rückstand 15. und konnte keinen einzigen Run mit den weicheren Pirelli-Reifen absolvieren. Stark dafür Mercedes: Zumindest im Qualitrimm konnte Nico Rosberg die Form von gestern konservieren - Platz vier, 0,709 Sekunden Rückstand. Michael Schumacher (+1,173) zählt als Neunter ebenfalls zu den Top-10-Kandidaten für das Qualifying.

Auf den Plätzen fünf und sechs landeten die beiden Ferraris, denen allerdings rund eine Sekunde auf die absolute Spitze zu fehlen scheint. Siebter wurde Witali Petrow (Renault/+1,130) vor Adrian Sutil (Force India/+1,157), Schumacher und Geburtstagskind Paul di Resta (+1,402) im zweiten Force India. Nick Heidfeld (Renault) konnte nicht überzeugen und wurde nur Elfter, vor den beiden Sauber-Piloten. Rückstand des Deutschen: 1,436 Sekunden.

Toro Rosso nicht auf Top-10-Kurs

Sebastien Buemi lag zwischenzeitlich sogar an fünfter Stelle, was aber nur daran lag, dass Toro Rosso früher als alle anderen die weichen Pirelli-Options aufziehen ließ. Am Ende fiel der Schweizer noch auf Rang 14 zurück. Mit 1,749 Sekunden Rückstand war er aber immerhin um gut zwei Zehntelsekunden schneller als sein Stallgefährte Jaime Alguersuari. Auf 17/18 reihten sich die Williams-Fahrer ein, dahinter nur noch die drei neuen Rennställe.

Für das Qualifying steht ein spannender Kampf zwischen Vettel und den McLarens bevor, wobei natürlich der WM-Leader auf Red Bull Favorit ist. Die große Frage wird sein, ob auch Webber eingreifen kann und wie stark Mercedes ist, wenn alle unter gleichen Bedingungen fahren. Außerdem bleibt aus deutscher Sicht zu hoffen, dass Sepang-Überraschungsmann Heidfeld im Vergleich zu den Trainings noch ein wenig zulegen kann.

Fotoquelle: Red Bull

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