Sergio Perez rutschte etwas übermotiviert in Adrian Sutil hinein

Formel 1 2011

— 17.04.2011

Force India: Knapp an den Punkten gescheitert

Während Adrian Sutil zum Opfer einer Kollision wurde, scheiterte Teamkollege Paul di Resta beim Großen Preis von China knapp an den Punkten

Für das Force-India-Team entwickelte sich der Große Preis von China zunächst sehr gut. Beiden Fahrern gelangen gute Starts, Paul di Resta belegte Position sieben, Adrian Sutil am Ende der ersten Runde den achten Rang. Doch schlussendlich war die Konkurrenz stärker. Di Resta belegte am Ende Position elf, Teamkollege Adrian Sutil nach einer Kollision mit der Perez und dem danach notwendigen Wechsel des Frontflügels Position 15.

"Es war klar, dass es von der Startposition aus ein hartes Rennen werden würde", so di Resta. "Wir sind den Punkten sehr nah gekommen, aber haben sie schlussendlich verpasst, als die Reifen nachgelassen hatten. Die Tatsache, dass ich in das Rennen gegangen bin, ohne zuvor mit viel Benzin an Bord gefahren zu sein, hat uns etwas geschadet."

"Am Start haben wir die Aerodynamik-Balance nicht ganz richtig hinbekommen, aber auf dem zweiten und dritten Rennabschnitt war sie meiner Meinung nach ziemlich gut. Wir fuhren etwas länger als erwartet, denn wir mussten früher stoppen, um zu versuchen, uns gegen Michael Schumacher zu verteidigen. Vielleicht hätte uns eine Drei-Boxenstopp-Strategie besser zu uns gepasst, aber das wird uns nur die Zeit bei den Simulationen zeigen."

"In Bezug auf die Leistung waren wir hier sehr stark, und ich denke, dass wir diesbezüglich sehr dankbar sein müssen. Alles in allem bin ich sehr glücklich, wie das Wochenende gelaufen ist, bedenkt man, dass wir uns im dritten Qualifying-Durchgang qualifizierten und erneut nah an die Punkte gekommen sind."

"Ich hatte beim Zwischenfall mit Perez Pech, welcher mein Rennen kostete", so Sutil. "Aber schlussendlich hatten wir Probleme, auch mit den Reifen, sie hielten nicht so lange, wie wir dies erwartet hatten, und ich hatte auf ihnen die gesamte Zeit über zu kämpfen. Wir müssen verstehen, warum wir dieses Mal im Rennen nicht so konkurrenzfähig waren."

"Im Qualifying waren wir viel besser, wir müssen aus diesem Grund alles analysieren. Ich denke, dass es gut ist, dass wir nun vor dem kommenden Rennen in Europa die Pause haben. Das Team zuhause in der Fabrik hat gute Arbeit geleistet, um uns dorthin zu bringen, wo wir nach diesen ersten drei Rennen sind. Wir müssen einfach herausarbeiten, was besonders heute passiert ist, sodass wir sowohl die Qualifying- als auch die Rennperformance auf die Reihe bekommen."

"Der elfte Rang und die knapp verpassten Punkte für Paul und Position 15 von Adrian sind nicht die Belohnung, die wir nach einer fantastischen Leistung von der Fabrik und dem Team an diesem Wochenende erwartet hatten", so Chefingenieur Dominic Harlow.

"Das Rennen begann mit beiden Autos auf den weicheren Reifen auf ihren ersten Rennabschnitten gut. Als die höhere Abnutzung einsetzte, entschieden wir uns dazu, in der elften Runde Paul und in der fünften Runde Adrian an die Box zu holen und auf einen zweiten Abschnitt auf den weichen Reifen zu setzen."

"Zwei Stopps waren gerade so möglich, und nach einem Wechsel auf den härteren Reifen für beide Fahrer behielten wir unsere Positionen auf der Strecke so lange wie wir konnten. Paul verlor lediglich in den letzten paar Runden."

"Adrian war das Opfer eines Zwischenfalls mit Perez, was ihn etwas weiter nach hinten warf. Alles in allem haben wir jedoch im Qualifying eine bessere Leistung gezeigt, und dass wir im Rennen immer noch stark sein können. Wir werden uns anschauen, was wir heute gelernt haben unser Ziel ist es, uns zu verbessern, wenn wir zum kommenden Rennen zurück nach Europa kommen."

Fotoquelle: xpb.cc

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