Riesenjubel bei Lewis Hamilton nach dem ersten Sieg seit August 2010

Formel 1 2011

— 17.04.2011

Das große Siegerinterview mit Lewis Hamilton

Racer aus Leidenschaft: Lewis Hamilton fuhr in Schanghai eines der fünf besten Rennen seiner Karriere und schildert die bangen Momente vor dem Start

Man kann Lewis Hamilton mögen oder nicht, aber eines steht fest: Der McLaren-Pilot ist einer der besten Racer im Formel-1-Feld. Wie er heute in Schanghai mit dem zweitbesten Auto einen Ausnahmekönner wie Sebastian Vettel bezwang, war sehenswert. In der Fragerunde nach einem seiner (wie er selbst sagt) fünf schönsten Triumphe im Motorsport trug der WM-Zweite das Herz auf der Brust und zeigte sehr emotionale Züge.

Frage: "Lewis, du hast dich im Qualifying auf den Poker eingelassen, einen frischen Reifensatz zu sparen. Hat sich dieser Poker heute gelohnt?"
Lewis Hamilton: "Die Strategie, mit der wir ins Qualifying gegangen sind, hat heute sicher geholfen, glaube ich. Mein neuer Satz weicher Reifen schien ein bisschen länger zu halten als der der Jungs vor mir, aber es sind ein paar Dinge zusammengekommen. Die Boxenstopps waren fantastisch. Das war gut für uns."

"Die Jungs pushen immer, um besser zu werden, und das Auto fühlte sich großartig an. Ich habe versucht, die Reifen zu schonen und gleichzeitig Tempo zu machen. Es war eines der besten Rennen, das ich je erlebt habe, denn die Jungs vor mir und ich selbst mussten viel überholen. Aber Daumen hoch für die Jungs in der Fabrik und in der Box. Sie haben dieses Auto mit viel Herz entwickelt und jedes Wochenende das Beste aus ihm herausgeholt. Es ist fantastisch, heute den Sieg für sie nach Hause zu bringen. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich mich je so sehr über einen Sieg gefreut habe."

Chaos in der McLaren-Box

Frage: "Wir konnten deine Emotionen nach dem Rennen sehen, aber nicht die vor dem Rennen. Was war mit deinem Auto los, als du es fast nicht in die Startaufstellung geschafft hättest, und wie besorgt warst du, dass es nicht klappen könnte?"
Hamilton: "Ehrlich gesagt war ich nicht besorgt. Ich saß früh im Auto, um rauszufahren, und dann sprang das Auto einfach nicht an. Ich bin mir noch immer nicht ganz sicher, was da los war, aber sie mussten viel Karosserie abbauen und ich wusste, dass wir noch sechs Minuten hatten."

"Dann waren es nur noch zwei Minuten, aber zum Glück ging von da an alles recht schnell. Die Jungs haben großartige Arbeit geleistet, aber für mich ist in so einer Situation am wichtigsten, ruhig zu bleiben, denn das färbt auf all die anderen Jungs in der Box ab. Ich habe mich darauf konzentriert, positiv zu wirken und einfach rauszufahren, was am wichtigsten war."

Frage: "Du hattest keine Ahnung, was los war, als alle in der Box ganz hektisch geworden sind?"
Hamilton: "Wirklich nicht, nein. Das Auto sprang einfach nicht an. Ich war sehr, sehr neugierig. Es ist in der Vergangenheit schon ein paar Mal nicht gleich angesprungen, daher dachte ich erst, da sei nichts Gröberes. Aber je länger sie es versuchten, desto größer wurden die Sorgenfalten bei allen."

"Ich konnte sehen, dass alle ihr Bestes gaben, um die Situation zu lösen, also wollte ich nicht dauernd Fragen stellen und mich erkundigen, was los ist. Ich habe nur gefragt: 'Wie lange noch, bis die Boxengasse schließt?' Am Funk war sicher ohnehin schon die Hölle los, auch ohne dass ich Stress mache. Es waren noch sechs Minuten, also blieb ich ganz entspannt. Ich war so entspannt, weil ich vollstes Vertrauen in die Jungs habe. Ich hielt es nicht für ein großes Problem, aber es war schon am Limit. Wie lange hatten wir eigentlich noch?"

30 Sekunden zwischen Sieg und Niederlage

Frage: "30 Sekunden."
Hamilton: "30 Sekunden, ja. Als ich hinausfuhr, war ich ein bisschen nervös, dass die Ampel gerade in dem Moment umspringen würde, wenn ich dort ankomme. Es war komisch, so spät rauszufahren, denn ich war zu dem Zeitpunkt der Einzige auf der Strecke. Dann war es für die Jungs ein hektischer Weg in die Startaufstellung, aber sie leisten immer professionelle Arbeit, sind cool geblieben. Nur deswegen sitze ich jetzt als Sieger hier."

Frage: "Es ist dein erster Saisonsieg und Red Bull ist zum ersten Mal geschlagen. Ist damit der Titelkampf ausgerufen?"
Hamilton: "Vor uns liegt noch ein langer Weg, aber wir arbeiten sehr, sehr hart, um den Abstand zu verkürzen. Ich denke, im Renntempo sind wir ähnlich schnell, aber im Qualifying liegt noch eine Menge Arbeit vor uns. Aber ich bin total überwältigt. Es kommt mir ewig lang vor, dass ich hier gesessen bin. Ich bin sehr stolz und sehr dankbar für die harte Arbeit, die die Jungs investiert haben. Jetzt heißt es weiterhin pushen. Diese Jungs leisten fantastische Arbeit und ich freue mich auf hoffentlich noch viele, viele Rennen wie dieses."

Frage: "Wie war dein Start?"
Hamilton: "Sehr gut, ich war sehr glücklich damit. Ich habe versucht, an Jenson dranzubleiben, denn ich konnte nicht wirklich zu ihm aufschließen. Dann hat mich Sebastian unter Druck gesetzt und er ging sogar an mir vorbei. Aber ist ja alles gut ausgegangen."

Frage: "Wenn man bedenkt, dass ihr dieses Auto in drei Wochen seit Australien mit brandneuen Teilen zu einem Siegerauto gemacht habt, dann ist das phänomenal..."
Hamilton: "Das stimmt und das beweist die Stärke unseres Teams. Wir kamen mit einem Update-Paket zum Test in Barcelona, aber es funktionierte nicht und die Zuverlässigkeit war eine Katastrophe. Wir schafften nicht einmal 20 Runden! Dann setzten sie innerhalb von eineinhalb, zwei Wochen alles daran, es bis Australien zu richten, und unglaublicherweise haben sie das geschafft."

Großer Respekt vor Red Bull

"Red Bull macht einen fantastischen Job. Sie sind sehr, sehr schnell. Sie haben ein wunderbares Auto und bringen es auf die Reihe und wir müssen uns wirklich gewaltig strecken, um den Rückstand zu verkürzen. Ich meine, heute war das Tempo im Rennen vergleichbar - sie waren vielleicht ein bisschen schneller -, aber wir waren in Sachen Strategie ein bisschen cleverer und haben es auf die Reihe bekommen. Ein andermal funktioniert das vielleicht nicht, aber heute schon, also freuen wir uns."

Frage: "War das der Grund für deine Emotionen am Ende, für deine Erleichterung bei der Siegerehrung?"
Hamilton: "Ich glaube, die Emotionen kommen von meinem Verlangen zu gewinnen, von meinem Verlangen, immer besser und besser zu werden und gegen die härtesten Fahrer der Welt zu bestehen. Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wann ich das letzte Mal gewonnen habe. Es kommt mir wir eine Ewigkeit vor, aber du musst immer pushen und im Kopf frisch bleiben."

"Der Hunger nach Siegen wird immer größer, je länger du nicht gewinnst, und dann die ganze Sache in der Boxengasse. Ich war zuversichtlich, am Rennen teilnehmen zu können, aber es hätte auch anders kommen können. Ich dachte schon, ich würde da irgendwo hinten bei Mark ins Rennen gehen, aber das Rennen entwickelte sich anders."

"Ich glaube, Sebastian hat mich einmal überholt. Ich wollte da an die Box gehen, aber dann war gerade Jenson drin, also konnte ich nicht Reifen wechseln. Ich musste alles geben und arbeitete mich durch mehrere Autos. Ich konnte gar nicht glauben, dass ich zu Sebastian aufschloss. Er hat sich wirklich toll verteidigt, hat mir einen sehr fairen und sehr, sehr harten Kampf geliefert, aber ich freue mich riesig, dass ich vorbeigekommen bin."

Racer aus Leidenschaft

Frage: "War das Rennen für dich genauso unterhaltsam wie für uns?"
Hamilton: "Absolut. Jeder Meter, jede Sekunde hat unglaublich Spaß gemacht. Ich liebe es, mit verschiedenen Fahrern zu kämpfen und es mit ihnen aufzunehmen, wenn sie am besten sind. Dieses Gefühl hatte ich heute. Bei einigen ließen zwar die Reifen nach, aber sie verteidigten sich sehr gut. Das hat es noch aufregender gemacht."

Frage: "Kannst du etwas über dein Manöver gegen Jenson sagen?"
Hamilton: "Ähm, daran kann ich mich gar nicht so erinnern. Ich glaube, ich stehe gerade auf der Leitung. Wo habe ich ihn überholt? Erste Kurve, richtig. Ja, jetzt weiß ich es wieder. Ich mache keine Witze! Ich glaube, es war der letzte oder vorletzte Stint, und ich konnte auf ihn aufholen. Ich hatte neue Reifen, die ich mir im Qualifying gespart hatte, und die hielten einfach ein bisschen länger als die von Jenson. Also konnte ich aufschließen."

"Ich wusste, dass ein Boxenstopp bevorstand, daher konnte ich in diesen letzten Runden des Stints attackieren. Auf der Bremse in Kurve 14 war ich sehr, sehr gut, sodass ich bei Kurve 16 sehr nahe an ihm dran war. Aus der letzten Kurve heraus hatte ich einen guten Windschatten. Ich bin mir nicht sicher, ob er damit gerechnet hat, dass ich es in der ersten Kurve innen probieren würde, aber zum Glück hat er mir genug Platz gelassen. Das konnte ich ausnutzen."

"Er hat fair gespielt, aber er hatte auch keine andere Wahl als mich durchzulassen, denn ich war komplett neben ihm. Es war ein großartiges Manöver, ein toller Kampf. Ich hatte die ganze Zeit gute Fights, wie schon gesagt. Keiner von denen hat es mir leicht gemacht. Das ist die Art von Racing, die ich liebe, daher ist es heute vielleicht schöner als manchmal in der Vergangenheit. Denn vorneweg zu führen, ist eine Sache, aber so richtig für einen Sieg kämpfen zu müssen, macht es noch viel süßer."

Überholen manchmal zu einfach

Frage: "Dein Manöver gegen Sebastian, mit dem du die Führung übernommen hast, war auch erste Sahne. Hat es beim Fahren genauso viel Spaß gemacht wie beim Zuschauen?"
Hamilton: "Dankeschön! Ja, das hat es. Solche Rennen sind in der Formel 1 selten, mit so vielen Kämpfen, wie ich sie heute hatte. Es passiert ganz selten in einer Karriere, dass du so viel Spaß hast."

"Ich meine, manchmal ist es schon fast zu einfach, jemanden zu überholen, aber heute waren es schöne und aufregende Kämpfe, über die ich wirklich nachdenken musste. Das DRS hat geholfen, näher an die Gegner heranzufahren. Diese Herausforderung liebe ich. Das war einer meiner fünf besten Siege, vielleicht sogar eines meiner drei besten Rennen. Ich bin sehr stolz. Es war ein unglaublicher Grand Prix für mich."

Frage: "Wir alle haben damit gerechnet, dass du es gegen Sebastian mit dem verstellbaren Heckflügel probieren würdest, aber dann kamst du schon früher..."
Hamilton: "Ja, das war schwierig. Er hat im Vergleich zu uns immer noch unglaublich viel Anpressdruck. Obwohl er langsamer wurde, machte er nicht den Eindruck, als würde er total einklappen. Ich habe ihn gefragt, was los war, und er meint, es lag am Heck. Dabei rutschte das gar nicht so herum."

"Aber okay, ich musste es dort probieren, denn es ist sehr schwierig, ihm durch die Kurven zwölf und 13 zu folgen, weil er eben mehr Anpressdruck hat. Und dann kommst du beim Anbremsen der Haarnadel nicht nahe genug ran. Er konnte sich immer verteidigen, blieb innen, machte mir das Leben schwer. Also musste ich ihn woanders packen. Ich wusste, ich habe genug Grip, um davonzuziehen. Mit genau der Stelle hätte ich selbst nicht gerechnet, aber ich habe es einfach probiert."

Sorge um den letzten Reifensatz

"Ich war ein bisschen besorgt, dass meine Reifen auch nachlassen könnten, daher wollte ich sie nicht kaputt machen. Jedenfalls wäre ich bis zu dem Punkt, als ich hinter ihm war, mit Platz zwei zufrieden gewesen, aber von da an wollte ich unbedingt gewinnen. Es war nicht einfach, ihn zu überholen. Er hat sich gut verteidigt, daher musste ich ihn wo kriegen, wo er nicht damit rechnen würde - und dort hätte er nie und nimmer eine Attacke erwartet."

Frage: "Wann hast du zum ersten Mal daran geglaubt, dass du heute gewinnen kannst?"
Hamilton: "Eigentlich schon am Start. Als ich am Start an Vettel vorbeigegangen bin, dachte ich mir: 'Endlich hast du Vettel mal hinter dir, jetzt kannst du gegen Jenson kämpfen. Das könnte die Chance sein, heute zu gewinnen.' Dann ging Vettel an mir vorbei und es sah wieder schlechter aus, und ich wollte an die Box kommen, aber leider wollte Jenson schon rein. Als Führender hatte er Priorität, also musste ich noch eine ziemlich langsame Runde drehen. Aber von da an attackierte ich - und als ich hinter Sebastian war, dachte ich, dass es wirklich reichen könnte."

Frage: "Als du zu ihm aufgeschlossen hast, wurdest du vom Team sogar noch gebremst und aufgefordert, deine Reifen zu schonen. Das war dir aber ziemlich egal, oder?"
Hamilton: "So bin ich halt. Ich wusste genau, in welchem Zustand meine Reifen waren. Jedes Mal, wenn sie gesagt haben, es sind noch 14 oder zehn Runden zu fahren, war mir klar, wie sich die Reifen anfühlen müssen. Ich habe nicht zu hart attackiert, aber genug und zwar nur an den wichtigen Stellen der Strecke. So konnte ich aufholen, ohne die Reifen zu ruinieren. Das war genau richtig. Ich wollte aber nicht erst zwei Runden vor Schluss an ihm dran sein, denn dann wäre es sehr, sehr schwierig geworden. Ich wollte mindestens fünf Runden haben, um ihn zu schnappen."

Frage: "Glaubst du, dass die gestern gesparten Reifen heute der Schlüssel zum Sieg waren?"
Hamilton: "Ich glaube nicht, dass das der einzige Grund war. All meine Reifen waren in gutem Zustand. Es ist immer eine Kombination von Dingen, aber stimmt, das hat schon geholfen. Sonst hätte ich Jenson vielleicht nicht überholt, denn es wäre schwierig geworden, nahe genug ranzufahren. Aber es gab in all den Stints mehrere Schlüsselmomente, in denen ich die Situation maximieren musste."

Beinahe-Kollision mit Perez

"In manchen Rennen gelingt dir das und es läuft so, wie du es dir vorstellst, aber in anderen Rennen kriegst du nur bestimmte Teile richtig hin und sonst läuft es gegen dich. Einmal wäre ich fast mit Perez zusammengekracht, ich glaube in der ersten Kurve. Ich fuhr aus der Box raus und er schnitt rüber und berührte meinen Flügel oder meinen Reifen, glaube ich. Ich dachte schon, ich hätte mir einen Reifenschaden eingehandelt, aber sonst waren es coole Fights."

Frage: "Hast du nach deinen Reifenproblemen in Malaysia die richtigen Schlüsse gezogen, um es hier besser zu machen? Hast du deinen Fahrstil ein bisschen umgestellt?"
Hamilton: "Das einzige Problem in Malaysia war, dass jene Reifen, die eine Bremsplatten hatten, nervös waren und nicht mehr verwendet werden konnten. Im Nachhinein glaube ich, dass sie trotzdem gegangen wären. Dieses Wochenende hatte ich keinen Bremsplatten. Was meinen Fahrstil angeht, war ich schon immer ein aggressiver Fahrer, aber heute habe ich mindestens gleich gut - wenn nicht sogar besser - auf meine Reifen geachtet. Das war der Schlüssel."

Frage: "Hier in Schanghai gab es schon sieben verschiedene Sieger. Du bist der erste, dem dieses Kunststück zweimal gelungen ist. Was bedeutet dir das? Und es scheinen mehr und mehr Chinesen zum Rennen zu kommen. Möchtest du ihnen etwas ausrichten?"
Hamilton: "Absolut, das ist ein guter Punkt. An diesem Wochenende, aber auch in den Jahren davor hatte ich immer viele Fans, die einfach unglaublich sind."

"Die Tribünen sind vielleicht nicht ganz so voll, wie wir uns das wünschen würden, aber jedes Mal, wenn ich am Flughafen ankomme, warten die Fans schon auf mich. Am Anfang waren das nur ein oder zwei Leute, aber es wurden mit jedem Jahr mehr. Ihre Unterstützung ist unglaublich. Wenn du ins Hotel fährst, warten sie vielleicht beim Restaurant oder beim Hotel, wenn du vom Restaurant zurückkommst. Sie sind schon da, wenn du am Morgen wegfährst, und warten schon wieder, wenn du ankommst. Das ist einfach unglaublich - so etwas habe ich noch nie erlebt!"

Fanbriefe landen nicht im Müll

"Ich bekomme von den Leuten draußen Briefe, die ich mir jede Nacht durchlese, und auch Geschenke. Jeden Tag verbringe ich ein bisschen Zeit mit ihnen, versuche, ihnen so viel Zeit wie möglich zu widmen. Das gibt mir Energie. Sie sind nie zu weit gegangen, sondern unterstützen mich. Das gilt für all meine Fans auf der ganzen Welt. Für diese Unterstützung bin ich sehr dankbar. Das macht einen Riesenunterschied."

"Ich weiß nicht, ob das alle so sehen, aber ich schon. Einige meiner Fans haben mich gefragt, ob ich heute ein zweites Mal gewinnen kann. Ich habe gesagt: 'Ich werde alles geben.' Aber ich war Dritter, da war klar, dass es ein schwieriges Rennen werden würde. So ein Rennen wie heute kannst du dir vorher nicht ausmalen, daher bin ich überglücklich, dass ich jetzt hier sitzen darf."

Frage: "Ist es eine Erleichterung, Red Bull heute besiegt zu haben?"
Hamilton: "Es ist egal, wen du besiegst. Für mich war nur wichtig, endlich mal wieder zu gewinnen. Ich existiere und lebe und atme, um zu gewinnen. Ich liebe es, Rennen zu gewinnen. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie viel es mir bedeutet, gegen die Besten der Welt anzutreten und zu versuchen, sie zu besiegen. Insofern bin ich überglücklich. Jetzt mache ich mir einen netten Abend und fliege dann nach Hause, bereite mich auf das nächste Rennen vor."

Frage: "Ist euer Auto jetzt genauso gut wie der Red Bull oder sogar schon besser?"
Hamilton: "Nein. Wir sind immer noch hinter Red Bull. Sie haben uns im Qualifying in die Schranken gewiesen. Sie haben den Motor aufgedreht und waren auf einmal um sieben Zehntel schneller. Da müssen wir schon noch Zeit finden - vielleicht eine halbe Sekunde, sechs Zehntel. Und im Rennen ist ihre Performance und besonders ihre Heckstabilität auch besser. Wir müssen noch Fortschritte machen, aber wir sind die ersten Verfolger. Dafür ein großes Kompliment ans Team."

Fotoquelle: Pirelli

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