Witali Petrow fuhr für das Renault-Team zum zweiten Mal 2011 in die Punkteränge

Formel 1 2011

— 18.04.2011

Renault ist stolz auf sechsfache Zielankunft

Sechs Fahrzeuge im Ziel, zwei Autos auf dem Podium und zufriedene Gesichter bei Renault: Der Motorenhersteller verlässt China mit positivem Fazit

Für den französischen Motorenhersteller Renault war der Große Preis von China ein voller Erfolg. Mit Red Bull strich die Marke sowohl die Pole-Position und gleich zwei Podestplätze ein, mit dem Renault-Team gab es wieder WM-Punkte. Auch Lotus, die erst seit 2011 auf die Renault-Aggregate setzen, erzielte ein positives Ergebnis: Erstmals sahen in diesem Jahr beide Fahrer die Formel-1-Zielflagge.

Aus diesem Grund zieht Renault-Motoreningenieur Remi Taffin ein positives Schanghai-Fazit: "Es war kein einfaches Rennen für unsere Partnerteams, doch aus unserer Sicht sind wir mit den Resultaten sehr zufrieden. Zum ersten Mal in dieser Saison sind alle unsere Partner im Ziel, wir haben erneut zwei Autos auf dem Podest und ein weiteres in den Punkterängen", fasst Taffin zusammen.

"Mit Sebastian Vettel und Red Bull konnten wir die Führung in beiden WM-Wertungen verteidigen. Red Bull setzte darüber hinaus die Serie von Podesträngen fort", meint der Motoreningenieur. Doch ganz problemlos lief es nicht: "Vettel startete nicht schlecht, aber wir wussten, dass er es ohne den Zusatzschub durch KERS schwierig haben würde, die beiden McLaren hinter sich zu halten."

"In diesem Punkt möchten wir Red Bull in den kommenden Wochen besonders unterstützen", kündigt Taffin an und fügt hinzu: "Platz zwei ist für Sebastian immer noch ein starkes Ergebnis. Er hat viele Punkte gesammelt und führt weiter klar die WM an." Die Leistung von Teamkollege Mark Webber beeindruckte den Renault-Sprecher aber noch mehr: "Für mich war Mark der Mann des Rennens."

"Er fuhr jede Runde wie im Qualifying. Bis auf Platz drei vorzustoßen und letztendlich nur sieben Sekunden hinter dem Sieger einzulaufen, ist eine fantastische Leistung", findet Taffin. Renault selbst holte dank Witali Petrow und Rang neun "nur" zwei Punkte. Angesichts der Umstände - im Qualifying war es nicht nach Plan gelaufen - wertet der französische Hersteller diese Zähler als "gute Ausbeute".

"Bei Witali hatte am Samstag in Q2 die Luftzufuhr zum Motor nicht mehr geklappt, deshalb war der Motor ausgegangen", erklärt Taffin und merkt an: "Wir wissen, dass wir einige Arbeit vor uns haben und müssen jetzt sicherstellen, dass diese Schwierigkeiten nicht noch einmal auftreten. Insgesamt steht das Team aber vor einer erfolgreichen Saison", gibt der Motoreningenieur zu Protokoll.

Positive Tendenzen meint Taffin auch bei Lotus zu erkennen: "Wir möchten unserem jüngsten Partner gratulieren. Sie haben in Schanghai ihre erste doppelte Zielankunft erreicht und zu einigen Teams aus dem Mittelfeld aufgeschlossen. Diese Mannschaft ist genauso ehrgeizig wie wir. Deshalb glauben wir daran, dass Lotus aus dem T128 im Lauf der Saison 2011 noch viel mehr herausholen wird."

Fotoquelle: Renault

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