Lewis Hamilton und seine Crew: In China demonstrierten sie perfektes Teamwork

Formel 1 2011

— 19.04.2011

Hamilton will seine Ingenieure noch mehr fordern

Die Schrecksekunde von China als Motivation: Lewis Hamilton möchte seine Crew gezielt unter Druck setzen, um eine noch bessere Leistung abzurufen

Lewis Hamilton darf sich glücklich schätzen, dass seine McLaren-Mannschaft unmittelbar vor dem Großen Preis von China derart flink und zuverlässig arbeitete. Der Ex-Champion hatte schließlich mit massiven Technikproblemen zu kämpfen, welche aber pünktlich zum Rennen gelöst waren. Nun möchte Hamilton erwirken, dass seine Crew bei jedem Formel-1-Event derart stark unter Strom steht.

"Ich dachte noch während des Rennens darüber nach, regelmäßig ein paar Übungen mit meinen Ingenieuren durchzuführen, um ihren Puls für den Beginn des Rennens etwas nach oben zu treiben", sagt der McLaren-Fahrer bei 'Reuters'. "Als sie an meinem Auto arbeiteten, standen sie nämlich mächtig unter Strom. Die Boxenstopps waren anschließend allerdings so gut wie nie zuvor."

Beides - einerseits das rasche Eingreifen vor dem Start, andererseits die schnelle Arbeit an der Box - ermöglichten Hamilton in Schanghai seinen ersten Saisonsieg. Der Brite wähnt sich und sein Team aber trotzdem nach wie vor hinter Red Bull: "Noch ist es sehr früh im Rennjahr. Wir sind definitiv die zweite Kraft hinter Red Bull und das einzige Team, das sie wirklich unter Druck setzen kann."

"Man darf aber nicht vergessen: Mercedes holt auf und Ferrari ist noch immer recht konkurrenzfähig. Wir müssen eben weiter voran gelangen und können es uns nicht erlauben, nachzulassen", meint der langjährige Formel-1-Pilot und merkt an: "Der nächste Schritt sollte in meinen Augen sein, unser Abtriebspaket zu optimieren. Red Bull verfügt nämlich über deutlich mehr Anpressdruck als wir."

"Der Abtrieb, den ihr Auto mehr generiert als unseres, dürfte ihnen etwa eine halbe Sekunde bringen. Ich denke aber, wir können das aufholen. Dann hätten wir wirklich ein Siegerauto", findet Hamilton und gesteht, im Winter "wirklich einige Sorgen" wegen des MP4-26 gehabt zu haben. "Man brachte zehn Runden am Stück zustande, wenn man Glück hatte. Sehr viel mehr als das war nicht drin..."

Fotoquelle: xpb.cc

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