In den engen Straßen von Monte Carlo könnte auf DRS verzichtet werden

Formel 1 2011

— 22.04.2011

Sicherheitsbedenken: In Monaco DRS-Verzicht möglich

Die FIA denkt über ein DRS-Verbot in den Straßenschluchten von Monte Carlo nach - Zu gefährlich und keine ausreichend langen Geraden

Das Drag Reduction System (DRS) wird von Fahrern wie Nico Rosberg als tolle Neuerung gepriesen. Doch in den Straßen von Monte Carlo könnte das System nicht zum Einsatz kommen. Einige Piloten haben bereits Sicherheitsbedenken geäußert, und nach Informationen von 'Autosport' denkt die FIA nun über ein DRS-Verbot in Monaco nach.

Zum einen gibt es im Fürstentum keine langen Geraden, auf denen die Einrichtung einer DRS-Zone Sinn machen würde. Zum anderen sind einige Fahrer besorgt, weil sie Unfälle fürchten, wenn DRS im Freien Training und im Qualifying in den engen Straßenschluchten frei eingesetzt werden kann. Hier gilt vor allem die lange Rechtskurve durch den Tunnel als Gefahrenquelle. Da die Startposition in Monaco immens wichtig ist, gibt es Bedenken, dass manch einer hier im Qualifying zu viel riskiert und mit offenem Flügel durch den Tunnel rast.

Im Rahmen des nächsten Grand-Prix-Wochenendes in der Türkei will die FIA mit den Teams nun über ein DRS-Verbot für Monaco sprechen. Eine endgültige Entscheidung soll dann nach dem Rennen in Istanbul fallen.

Bei den übrigen Rennen will es die FIA weiter bei einer einzigen DRS-Zone pro Strecke belassen. In Istanbul liegt sie zwischen den Kurven zehn und zwölf, beim Spanien-Grand-Prix in Barcelona auf der Start-Ziel-Geraden.

Fotoquelle: IRC

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