"Nur die Ruhe, wir kriegen das hin..." - Bernie Ecclestone will in der Türkei bleiben

Formel 1 2011

— 28.04.2011

Ecclestone hofft halbherzig auf weitere Türkei-Rennen

Das Tischtuch zwischen den örtlichen Veranstaltern in Istanbul und Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone ist noch nicht endgültig zerschnitten

Wenn in gut einer Woche die Motoren der Formel 1 in Istanbul aufheulen, dann könnten das die Klänge eines Abschiedsgesangs der Königsklasse sein. Die Veranstalter in der Türkei haben noch keinen Folgevertrag für die Ausrichtung weiterer Grands Prix unterzeichnet. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich bald ein solcher Deal ergibt, ist nicht allzu groß.

Es wird bezüglich eines neuen Kontrakts heftig mit den Säbeln gerasselt. Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone hatte den Türken einen neuen Vertrag angeboten, fordert darin jedoch ein erhöhtes Antrittsgeld. Dieses wollen sich die örtlichen Veranstalter nicht mehr leisten. Angeblich will der Formel-1-Boss plötzlich die fällige Summe für den Auftritt seines Zirkus verdoppeln.

Unter solchen Voraussetzungen könnten sich zukünftige Rennen nicht mehr rechnen, heißt es ganz entschieden aus der Wirtschaftskammer der türkischen Hauptstadt Ankara. Kein Wunder, denn die Zuschauereinnahmen sind in den vergangenen Jahren nahezu ins Bodenlose gefallen. Von anfangs 200.000 Fans (im Jahr 2005) auf den Tribünen waren im vergangenen Jahr nur noch 35.000 zu sehen.

"Das Rennen zieht aber immer noch viele Leute an. Es bringt der Stadt zusätzliche Umsätze und Publicity", wuchert Ecclestone mit seinem Standard-Formel-1-Pfund im 'Daily Express'. Aus Sicht des Briten ist der Abschied aus Istanbul aber noch nicht endgültig sicher: "Ich bin enttäuscht und hoffe, dass wir uns auf einen neuen Deal einigen können." Ob Ecclestone dies ernst meint? Immerhin muss er ab 2012 Platz für den Grand Prix in den USA schaffen...

Fotoquelle: xpb.cc

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