Toro Rosso bringt in Monaco eine überarbeitete Version des STR6

Formel 1 2011

— 30.04.2011

Toro Rosso: Großes Update erst in Monaco

Toro-Rosso-Chefingenieur Laurent Mekies erklärt, welche Strategie man bei den Updates anwendet und was man für den Rest der Saison erwartet

Während der Großteil der Teams wie jedes Jahr in Barcelona ihre Autos generalüberholt und teilweise sogar B-Versionen zum Einsatz bringt, müssen sich die Toro-Rosso-Piloten Sebastien Buemi und Jaime Alguersuari noch etwas länger gedulden. Erst für Monaco kündigt Chefingenieur Laurent Mekies die nächste große Ausbaustufe des STR6 an.

"Wir planen bei der Weiterentwicklung des Autos in großen Schritte, die wir schon vor dem Saisonstart in die Wege geleitet haben", erklärt Mekies. "Zu einem gewissen Zeitpunkt in der Vorbereitungszeit muss man die Arbeit am Auto abschließen, damit es in Produktion gehen kann. Vielleicht hat man aber am nächsten Tag eine gute Idee für eine Komponente. Das sind dann die Bausteine für das nächste Entwicklungs-Update."

Laut dem Chefingenieur sei genau das bei Toro Rosso der Fall gewesen: "Wir werden daher in Monaco einen großen Entwicklungsschritt machen und einen weiteren später in der Saison. Diese zwei Schritte planen wir und sie bringen hoffentlich eine verbesserte Leistungsfähigkeit." Doch auch während der Renn-Wochenenden macht das Team teils entscheidende Fortschritte: "Wir probieren bei den Rennen unterschiedliche Abstimmungen. Das kann uns beim Bodenabstand, bei den Federn oder bei der aerodynamischen Balance auf einen anderen Weg führen. Auch das kann die Entwicklungsstrategie des Autos beeinflussen."

Mit dem bisherigen Saisonverlauf zeigt man sich bei Toro Rosso zufrieden. Die Truppe rund um Teamchef Franz Tost war mit einem vielversprechenden Auto in die Saison gegangen und fuhr durch Buemi schon beim Saisonstart vier WM-Punkte ein. Danach scheiterte man jedoch zweimal. Das will man allerdings nicht überbewerten. "Was unsere Leistungsfähigkeit angeht, waren wir in allen drei Rennen gut dabei", meint Mekies. "Es ist Teil des Spiels, dass man bei manchen Rennen alles hinbekommt und bei anderen nicht."

Wichtig ist nun, dass man gegen die direkte Konkurrenz nicht ins Hintertreffen gerät. "Williams, Force India und Sauber sind wie erwartet unsere Konkurrenten und wir haben bei den ersten Rennen gegen sie gekämpft", sagt Mekies. "Das wird über die gesamte Saison hinweg ein spannender Kampf - es ist unser persönlicher WM-Kampf in der Weltmeisterschaft."

Fotoquelle: Red Bull/Getty

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