Nico Rosberg erwartet sich vom Türkei-Rennen einen Performancesprung

Formel 1 2011

— 30.04.2011

Rosberg wittert Morgenluft

Die gute Vorstellung von China lässt Nico Rosberg optimistisch nach Istanbul fahren: Viele Updates und gute Ergebnisse im Mercedes-Simulator

Nico Rosberg will alles daran setzen, dass der Aufwärtstrend von China anhält. "Wir haben mit unserem Auto einen schönen Schritt nach vorne gemacht", sagte der Mercedes-Pilot am Samstag in Hockenheim, wo er dem DTM-Saisonauftakt einen Besuch samt Schnupperkurs abstattete. Dazu kommt am kommenden Formel-1-Wochenende in der Türkei vor allem ein Update-Paket, das der 25-Jährige am Donnerstag im werkseigenen Simulator in England getestet hatte.

Er ist optimistisch: "Im Simulator war ich schnell", verrät Rosberg. "In Istanbul kommen diese neuen Teile nun das erste Mal auf das Auto. Natürlich machen das andere Teams auch, insofern kann man nicht einfach behaupten, dass wir im Vergleich zur Konkurrenz einen größeren Schritt machen. Wichtig ist, dass wir weiter pushen, um den Rückstand zu Red Bull vielleicht ein wenig zu verkleinern."

Natürlich ist auch Rosberg nicht entgangen, dass es im Qualifying von China immer noch ungefähr eine Sekunde auf die derzeitige Formel-1-Spitze waren, "und da müssen wir noch daran arbeiten. Aber es sind Updates, die uns auf jeden Fall schneller machen." Als zweiten entscheidender Punkt für das Türkei-Rennen vermutet er die neuen Pirelli-Reifen.

"Man lernt von Rennen zu Rennen immer noch extrem viel über die Reifen", weiß Rosberg. "In der Türkei gibt es mit Turn 8 eine sehr, sehr lange Kurve und wer weiß, was da mit den Reifen passieren wird. Dort wird vor allem der rechte Vorderreifen extrem beansprucht werden." Die Frage wird also lauten: "Wie viel Kompromisse gehe ich mit der Abstimmung ein? Sollte man den rechten Vorderreifen im Rennen sowohl fahrerisch als auch in Sachen Abstimmung schonen, um am Ende der Stints noch richtig angreifen zu können?"

Sieg wieder ein wenig realistischer

Rosbergs mittelfristiges Ziel ist natürlich sein erster Formel-1-Sieg. Dies ist nach den Ereignissen in China "wieder ein bisschen realistischer geworden. Natürlich haben wir im Moment nicht das schnellste Auto, insofern gehört dazu ein wenig Glück und eine gute Strategie." Was in Shanghai bekanntlich nicht der Fall war - Stichwort Benzinmenge.

Er erinnert sich an die Situation: "Im Rennen war das schon hart, weil ich ganz einfach das Warum nicht verstanden habe", schildert er seine Sicht der Dinge. "Denn es ist ja nicht normal, dass man nach 15 Runden auf einmal Sprit sparen muss. Das kannte ich nicht und es war völlig ungewohnt. Lewis Hamilton hat von hinten richtig Druck gemacht und mir wurde auf einmal gesagt, ich solle Benzin sparen."

"Wenn man mir das sofort erklärt hätte, dann hätte ich vielleicht eine etwas andere Einstellung an den Tag legen können, aber in dem Moment war das schon hart und dementsprechend enttäuscht war ich danach auch. Es war einfach mehr drin und das ganze Team war sehr enttäuscht. Es war schade, dass wir es nicht geschafft haben, das Beste aus dieser Situation gemacht zu haben."

Fotoquelle: xpb.cc

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