Paul di Resta schnupperte für ein Wochenende wieder DTM-Luft

Formel 1 2011

— 01.05.2011

Di Resta und seine DTM-Rückkehr

Paul di Resta ist der amtierende DTM-Titelträger und kehrte am Samstag nach Hockenheim zurück - zumindest für einen Besuch der alten Kollegen

Ende 2010 verließ Paul di Resta die DTM als Champion und wechselte in die Formel 1 zu Force India. Dort holte der 25-Jährige in Australien und Malaysia auf Anhieb jeweils einen WM-Punkt. Am Samstag ließ es sich di Resta aber nicht nehmen, den DTM-Saisonauftakt in Hockenheim zu besuchen. "Ich fühle mich in der Formel 1 wohl, aber ich bin auch glücklich, hierher zurück zu kommen und alle einmal wieder zu sehen", freute sich der Schotte.

Natürlich empfindet er sein Formel-1-Engagement als "große Chance und einen neuen Schritt in meiner Karriere. Ich kann mich glücklich schätzen, was ich bisher erreicht habe. Mercedes hatte großen Einfluss und es gab einige Schlüsselpersonen, die diesen Lebenstraum wahr werden haben lassen. Hoffentlich kann ich die Aufgabe, für die man mich geholt hat, auch erfüllen."

Nach seinen "vier tollen Jahren in der DTM" fühlt sich di Resta selbstverständlich bereit für die Formel 1, "obwohl ich natürlich noch eine Menge lernen muss." Doch es gibt auch einige Parallelen. "Den Druck kann man schon vergleichen. Die DTM ist eine tolle Serie, sie ist ähnlich hart wie die Formel 1 nur mit einer unterschiedlichen Herangehensweise."

"In der DTM war ich ab meinem zweiten Jahr in der Position, um die Meisterschaft mitzukämpfen", erklärt di Resta. "In der Formel 1 fahren wir nun im Mittelfeld mit. Aber den Druck musst du überall aushalten und dazu musst du dich vor allem mit deiner eigenen Leistung auseinandersetzen. Genau das versuche ich. Von Tag zu Tag denken und jede Situation unterschiedlich behandeln."

Der Übergang vom Tourenwagen zum Monoposto ging recht reibungslos. "Du musst dich an alles anpassen können", weiß der Cousin des dreifachen IndyCar-Titelträgers Dario Franchitti. "Übersteuern, untersteuern, die Reifen. Dein Fahrstil wird aber immer dein Fahrstil bleiben. Aber wenn du zum Beispiel Probleme damit hast, den Reifen mit deinem Setup zum Arbeiten zu bringen, dann musst du dich anpassen."

In seine Formel-1-Debütrennen ging er "ohne große Erwartungen. Natürlich wollte ich meinen Teamkollegen schlagen, aber das ist ja normal. Adrian (Sutil; Anm. d. Red.) ist ein sehr schneller Fahrer, der mittlerweile über sehr viel Formel-1-Erfahrung verfügt. Ich respektiere ihn und wir sind Freunde, die gut zusammenarbeiten. Gleichzeitig wollen wir uns aber schlagen und das ist völlig normal."

Fotoquelle: xpb.cc

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