Witali Petrow träumt davon, als erster Russe einen Grand Prix zu gewinnen

Formel 1 2011

— 05.05.2011

Petrow träumt vom ersten Sieg

Durch das erste Podium hat er Blut geleckt: Witali Petrow träumt davon, diese Saison einen Grand Prix zu gewinnen und damit Geschichte zu schreiben

Nach einer eher durchwachsenen Debütsaison, die beinahe das Ende seiner Formel-1-Karriere bedeutet hätte, erwischte Witali Petrow mit dem aus eigener Kraft erkämpften Podestplatz in Melbourne einen Fabelstart ins Jahr 2011. Mit 17 Punkten aus drei Rennen liegt er derzeit an siebter Stelle der Fahrer-WM - und träumt bereits vom historischen ersten Sieg eines Russen in der Königsklasse des Motorsports.

"Alles ist möglich", grinst Petrow, von den Kollegen von 'Autosport' auf die Erfüllung dieses Kindheitstraums angesprochen. Allerdings ist ihm bewusst, dass dazu besondere Umstände notwendig sind: "Vielleicht gibt es mal ein Regenrennen, in dem es auf die richtige Taktik ankommt, und vielleicht gibt es einige Strecken, die unserem Auto besonders liegen. Normalerweise sind Red Bull und McLaren aber zu schnell für uns."

"Singapur oder Monaco könnten eine Chance für uns sein, etwas zu zeigen. Es wird nicht einfach, aber wir brauchen ein bisschen Glück", so der 26-Jährige, der "hauptsächlich Erfahrung" für seine fahrerische Weiterentwicklung verantwortlich macht. Immerhin war er seinem höher eingeschätzten Teamkollegen Nick Heidfeld bisher ebenbürtig; im Punkteduell führt Petrow mit 17:15, in drei Qualifyings landete er zweimal vor dem Deutschen.

Die starke Leistung und die Moralinjektion durch den dritten Platz in Melbourne helfen dem Renault-Piloten ebenfalls: "Wenn du auf dem Podium stehst, verleiht das dir selbst und dem Team definitiv Selbstvertrauen", unterstreicht Petrow. "Außerdem glaubt das Team dann, dass du es bringen kannst. Das Vorjahr war hart, weil ich viele Unfälle gebaut habe, aber jetzt beweise ich, dass ich zu den schnellsten Fahrern gehöre."

Damit bedankt er sich für das Vertrauen von Teamchef Eric Boullier, der ihn trotz der schlechten Saison 2010 nach langem Zögern gleich für zwei weitere Jahre unter Vertrag genommen hat. Das verleiht Petrow zusätzlich Sicherheit und Selbstvertrauen: "Wenn du siehst, dass das Team an dich glaubt, hilft das. Der Zweijahresvertrag sollte mir helfen - auch dabei, das Team an die Spitze zu bringen", sagt er selbstbewusst.

Fotoquelle: xpb.cc

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