Nick Heidfeld und Witali Petrow schenkten sich in Istanbul nichts

Formel 1 2011

— 08.05.2011

Renault mit beiden "Streithähnen" in den Punkten

Nach einem harten teaminternen Duell kamen am Ende Nick Heidfeld und Witali Petrow beim Großen Preis der Türkei in die Punkte

Die Renault-Piloten Nick Heidfeld und Witali Petrow kamen nach einem spannenden Türkei-Grand-Prix - in dem sie sich auch gegenseitig hart duellierten - beide in die Punkte. Nick Heidfeld belegte mit etwas über einer Minute Rückstand den siebten Rang, Teamkollege Petrow kam acht Sekunden dahinter als Achter ins Ziel.

"Es ist gut, dass wir Punkte holen konnten", so Heidfeld, "aber ich denke wir hätten noch besser sein können, obwohl ich nur von Rang neun gestartet bin. Ich bin nicht ganz zufrieden mit dem Rennen - ich steckte eine ganze Zeit im Verkehr fest, das Überholen war nicht einfach und dann kamen Vitaly und ich uns auch noch zu nah."

"Allerdings war meine Geschwindigkeit gut, besonders gegen Ende des Rennens, als das Auto leichter war und ich die weichen Reifen drauf hatte. Ich glaube auch, dass unsere Strategie die richtige war. Insgesamt ist Platz sieben und damit sechs Punkte für das Team nicht schlecht, wenn man meine Startposition bedenkt."

"Es war ein interessantes Rennen", so Petrow, "die Strategie war sehr herausfordernd für alle Teams. Ich glaube was mein Rennen heute am meisten beeinflusst hat war der Zusammenstoß mit Michael im ersten Drittel. Er ist in mein Auto gefahren und danach steckte ich bis zum ersten Stopp hinter ein paar langsameren Fahrern fest. Wenn das nicht passiert wäre, dann hätte ich ein viel stärkeres Rennen hinlegen können."

"Am Ende war ich aber froh, dass ich noch an Sebastien (Buemi) vorbeigehen konnte, damit lag ich auf Acht. Wir müssen das Gute betrachten, beide Autos sind in die Punkte gekommen, damit haben wir zehn Zähler für das Team geholt."

"Das wir heute eine Vier-Stopp-Strategie gewählt haben war die richtige Entscheidung", so Eric Boullier, Teamchef und Geschäftsführer. "Der Start unserer Fahrer verlief recht unspektakulär, aber zumindest haben wir immer den richtigen Zeitpunkt für den Wechsel gewählt, was uns die Punkte gesichert hat."

"Wir müssen uns freitags verbessern, um den Abbau der Reifen besser verstehen zu können, damit wir besser einschätzen können, wo wir stehen. Wir werden versuchen mehr Druck zu machen, denn das Ergebnis heute war nicht so gut, wie es hätte sein können. Unser Ziel sind die Top-6."

"Wir haben uns in einem Drei-Stopp-Rennen für vier entschieden", so James Allison, Technischer Direktor. "Und wenn wir uns ansehen was dabei herausgekommen ist, dann war es die richtige Entscheidung."

"Ich muss ehrlich sagen, ich bin eher zufrieden, als glücklich mit unserer Leistung heute. Zufrieden, aufgrund der Plätze die wir ins Ziel bringen konnten, wir waren im Rennen stärker, als in der Qualifikation. Allerdings kann ich nicht glücklich sein, denn die Lücke zu den anderen Fahrern die auf das Podest gekommen sind war einfach zu groß. Wir haben ein paar Upgrades für das Auto geplant und wollen in Barcelona und Monaco wieder in die Top-6 fahren."

"Einmal mehr konnten wir zwei Autos für Renault in die Punkte bringen", so Motoreningenieur Riccardo Penteado. "Das ist nach den Problemen, die wir im letzten Rennen hatten, ein gutes Ergebnis."

"Wir hatten eine aggressive Strategie geplant und wollten Jenson (Button) abfangen. Der Spritverbrauch war recht hoch, höher, als in der Qualifikation, also mussten wir bei beiden Autos genau darauf achten. Es hätte fast funktioniert, Nick war nicht weit weg - nur eine Sekunde. Es war wirklich schade, dass wir im Verkehr stecken geblieben waren. Das Gute ist jedoch, dass wir zehn Punkte holen konnten und unsere Position in der WM-Tabelle bestätigt haben."

Fotoquelle: xpb.cc

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