Durch einen Getriebeschaden hatte Timo Glock vorzeitig Feierabend

Formel 1 2011

— 11.05.2011

Glock: Updates funktionieren nicht

Für Timo Glock war Istanbul ein Wochenende zum Abhaken - Virgin tritt auf der Stelle, weil die Updates keine Verbesserungen bringen

Für Virgin ist die Saison 2011 schwieriger als erwartet. Die erwarteten Verbesserungen treten nicht ein und Konkurrent HRT ist auf Augenhöhe. Timo Glock nahm beim vierten Rennen gar nicht erst Teil, weil sein fünfter Gang streikte und ein Getriebewechsel nicht mehr machbar war. Abgesehen davon verlieren die beiden Virgin-Piloten langsam den Anschluss und bangen um die Startberechtigung.

"Wenn wir so weiter machen, dann wird es in Zukunft schwierig, die Qualifikation für die Rennen zu schaffen", gibt Glock gegenüber 'Autosport' nüchtern zu. "Wenn wir keine funktionierenden Updates bringen, kommen wir in Schwierigkeiten. Aber noch ist es nicht soweit. Ich stehe hinter dem Team. Wir haben viele gute Leute und müssen jetzt einige Dinge sortieren beziehungsweise einiges ändern."

Updates: Rolle rückwärts

Zum Europaauftakt kam das Team mit vielen neuen Teilen. Unter anderem sollte ein neuer Auspuff den Anschluss an die Konkurrenz bringen: "Wir haben an meinem Auto alle Updates probiert. Es war nicht unbedingt langsam, aber sehr schwierig zu fahren", erklärt der Wersauer. "Die Fahrbarkeit des neuen Auspuffs war schwierig unter Kontrolle zu bekommen. Aber da haben viele andere Fahrer ebenfalls Probleme."

Nach dem Freien Training musste das Team sich einig werden, ob die neuen Teile im Auto bleiben oder ein konservativerer Weg gegangen werden sollte. Glock zur Teamentscheidung: "Als wir das erste Mal damit auf der Strecke waren, funktionierte es nicht besonders gut. Wir entschieden uns für den alten Auspuff und den alten Unterboden."

Änderungen müssen her

Sollten demnächst keine Verbesserungen kommen, dann wackelt der Stuhl von Nick Wirth, dem technischen Direktor. Die gesamte technische Abteilung könnte dabei grundlegend überholt werden. Glock entschärft die Situation: "Für die Zukunft müssen wir einiges verändern. Jeder kennt uns und unsere Situation und nun müssen wir als Team die Entscheidungen für die Zukunft treffen."

Der Deutsche ist mit dem bisherigen Verlauf nicht zufrieden. Dennoch verliert er nicht die Geduld: "Jeder erwartete von uns, dass wir einen Schritt vorwärts machen. Das haben wir aber nicht geschafft. Unterm Strich bringt es uns nichts, wenn wir frustriert sind. Wir müssen die Probleme verstehen und dann die Änderungen vornehmen, um in Zukunft erfolgreicher zu sein."

Fotoquelle: Marussia-Virgin

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