Sebastian Vettel und Niki Lauda sind Fans des erneuerten Red-Bull-Rings

Formel 1 2011

— 15.05.2011

Vettel: Würde gerne in Spielberg Rennen fahren

Obwohl das Wetter bei der Eröffnungsfeier des überarbeiteten Red-Bull-Rings nicht mitspielte, war das Fazit der Anwesenden sehr positiv

Mit dem Umbau des ehemaligen A1-Rings in Spielberg hat Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz der Gegend neues Leben eingehaucht. Zur feierlichen Eröffnung fanden neben allen Red-Bull-Verantwortlichen auch Niki Lauda und Bernie Ecclestone den Weg zur ehemaligen Formel-1-Stätte.

"Mein erstes Rennen in Spielberg war 1971 und 1984 konnte ich hier einen Heimsieg beim österreichischen Grand Prix feiern", erinnert sich Lauda. "Dieses Wochenende kam ich zurück und konnte das Rennen der ehemaligen Piloten knapp vor Dieter Quester gewinnen."

Formel-1-Rückkehr ist stiller Wunsch

"Es ist sehr faszinierend, was sich hier getan hat", berichtet der Österreicher und ergänzt: "Ich bin sehr froh, dass der Red Bull Ring in Spielberg erneuert wurde. Das ist eine starke Bereicherung der Rennszene in Österreich. Die Streckenführung des Kurses ist grundsätzlich gleich geblieben. Der Zustand ist perfekt und ähnlich dem neuer Einrichtungen, beispielsweise der in Bahrain."

Das Thema Formel 1 ist wohl dennoch kein Thema. Auch wenn Red Bull aktuell die Formel 1 beherrscht, scheint die Rückkehr unwahrscheinlich. Dennoch gibt es genug Sympathisanten, die gerne wieder hier fahren würden: "Es wäre sehr schön hier wieder Rennen zu fahren", gibt Sebastian Vettel zu. "Es würde mich sehr freuen, wenn die Formel 1 zurückkommt, im Optimalfall noch während meiner aktiven Karriere."

Mit einem Augenzwinkern antwortet Vettel damit auf die Aussage von Bernie Ecclestone, der eine Rückkehr nicht ausschloss, diese aber für die nahe Zukunft als eher unwahrscheinlich betrachtet. Nachdem die Formel 1 immer mehr unerschlossene Regionen eroberte, mussten klassische Grand Prix weichen. Darunter war dann auch der Grand Prix von Österreich.

Es hat sich was getan

Vettel erinnert sich an seinen ersten Besuch in der Alpenregion: "Ich war 14 Jahre alt, als ich das erste Mal hier in Spielberg war. Es war ein Rennen der Formel König und ich beobachtete die Fahrer und deren Enthusiasmus. Einer von ihnen war der Österreicher Bernhard Auinger. Zu dieser Zeit war ich noch nicht lange Teil der Red-Bull-Familie."

"Seitdem ist viel Zeit vergangen und eine Menge passiert", erkennt Vettel und beurteilt die überarbeitete Strecke erwartungsgemäß positiv: "Ich mag die neue Strecke sehr. Der Grundcharakter blieb ja erhalten. Die hängenden Kurven bergab sind sehr knifflig, besonders weil es heute nass war."

Den Red-Bull-Verantwortlichen geht es grundsätzlich um ein erfolgreiches Gesamtpaket. "Hier können nicht nur Motorsport-Fans sondern auch Familien ein ganzes Wochenende verbringen", erkennt Helmut Marko und fährt fort: "Die Stimmung der Leute hier ist sehr gut. Alle sind froh, dass die Gegend wiederbelebt wurde. Was hier wiederaufgebaut wurde ist einzigartig. Nicht nur der Ring an sich, vielmehr das ganze Projekt in Spielberg. Der Kurs ist perfekt in die Landschaft eingebettet."

Fotoquelle: pacepix.com

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