Michael Schumacher würde auch in Monaco gern mit DRS unterwegs sein

Formel 1 2011

— 20.05.2011

Weitere Diskussionen: DRS auch in Monaco?

Lewis Hamilton und Michael Schumacher haben sich offenbar in der Diskussion um DRS in Monaco gegen ihre Kollegen gestellt: Keine Gefahr im Fürstentum?

Viele Formel-1-Piloten sehen den Einsatz des verstellbaren Heckflügels (Drag-Reduction-System; kurz DRS) auf der engen Strecke von Monaco als zu gefährlich an. Trotz dieser Befürchtungen hat die FIA entschieden, das System auch im Fürstentum zuzulassen. Warum? In Reihen der Fahrer herrschte offenbar keine Einigkeit, in Barcelona wird erneut diskutiert.

Rubens Barrichello vermutete als Chef der Fahrergewerkschaft GPDA alle Kollegen hinter sich, doch der Brasilianer wurde in den Erörterungen mit der FIA überrascht. "Alle Piloten mit Ausnahme von Michael waren meiner Ansicht", so der Williams-Haudegen gegenüber 'Reuters'. Als FIA-Renndirektor Charlie Whiting die Frage stellte, ob man einstimmung gegen den Einsatz von DRS in Monaco sei, gab es die Überraschung.

"Michael stimmte nicht zu. Vielleicht hat er irgendetwas an seinem Auto, das ganz besonders gut funktioniert. Die Diskussion hatte sich auf jeden Fall damit erledigt", plaudert Barrichello über das Meeting im Rahmen des vergangenen Grand Prix in der Türkei. "Ich halte es für nicht zu gefährlich. Die FIA wird sicherlich Stellen finden können, wo man das System gefahrlos aktivieren kann", erklärt Schumacher.

"Tut mir leid, dass ich die Meinung der anderen nicht teile. Ich gehe aber davon aus, dass auch noch andere meiner Ansicht sind", fügt der Rekordweltmeister hinzu. Schumacher steht offenbar tatsächlich nicht allein da. Lewis Hamilton beansprucht sogar die Führungsrolle aus dem Lager der DRS-Befürworter für sich. "Ich war der einzige Pilot, der im Meeting für den Einsatz plädiert hat", sagt der McLaren-Star.

Ob nicht auch Schumacher für DRS in Monaco gestimmt habe? "Nein, hat er nicht", betont Hamilton und macht damit die Verwirrung um die Haltung von Schumacher perfekt. "Als ich meine Meinung erklärte, da kam Michael zurück und meinte, dass man es vielleicht ausgangs des Tunnels für 100 Meter zulassen könnte. Er war vielleicht der einzige, der einen positiven Kommentar abgab. Alle anderen waren jedenfalls nicht dafür."

Fotoquelle: xpb.cc

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