Fernando Alonso und Ferrari können den neuen Heckflügel nicht mehr einsetzen

Formel 1 2011

— 21.05.2011

Neuer Ferrari-Heckflügel als illegal eingestuft

Ferrari muss zurückrüsten: Die neue Variante des Heckflügels entspricht nicht dem Geist des Reglements und wurde daher von der FIA verboten

Rückschlag für Ferrari: Nachdem sowohl Fernando Alonso als auch Felipe Massa am Freitag mit einer neuen Variante des Heckflügels unterwegs waren, muss das italienische Traditionsteam nun wieder zurückrüsten. Die FIA stufte die Neuerung nämlich als illegal ein und untersagte dem Rennstall die weitere Nutzung des Elements. Ferrari wird nun also wieder in der Türkei-Konfiguration vorfahren.

Der Stein des Anstoßes ist ein spezieller Gurney-Flap, den die Italiener am Heckflügel angebracht hatten. Dieses Teil wurde von Ferrari als "Stützstrebe" interpretiert, welche laut Reglement über das eigentliche Flügelprofil hinausragen darf. Der Vorteil einer solchen Herangehensweise liegt auf der Hand: Der Gurney-Flap am Ferrari-Heckflügel beschert Alonso und Massa etwas mehr Abtrieb.

Der FIA und Rennleiter Charlie Whiting ist diese Neuerung aber ein Dorn im Auge. Über Nacht hatten sich die Verantwortlichen ausführlich damit auseinandergesetzt und kamen am Samstagmorgen zum Ergebnis, dass die Regelinterpretation von Ferrari nicht zulässig ist. Das Ergebnis: Ab dem dritten Freien Training sind Alonso und Massa wieder mit einem herkömmlichen Heckflügel unterwegs.

Fotoquelle: xpb.cc

Weitere Formel 1 Themen

News

Fotostrecke: Die hässlichsten Ideen der Formel-1-Geschichte

News

Die hässlichsten Ideen der Formel-1-Historie

News

Formel-1-Gehälter 2017: Wer wie viel verdient

News

Formel-1-Live-Ticker: Der Sonntag in der Chronologie

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.


Kfz-Versicherung