Der Schein trügt: Sutil war mit der Pace des Force India VJM04 nicht zufrieden

Formel 1 2011

— 21.05.2011

Force India: Volle Konzentration auf das Rennen

Paul di Resta und Adrian Sutil nach reifensparender Strategie in Q2 auf den Startplätzen 16 und 17 - Updates zeigen keine Wirkung

Die beiden Force-India-Piloten Paul di Resta und Adrian Sutil nehmen den Grand Prix von Spanien in Barcelona von den Startplätzen 16 und 17 aus in Angriff, wobei der schottische Rookie seinem erfahrenen Teamkollegen im Qualifying einmal mehr voraus war.

"Ich denke nicht, dass unsere Platzierung im Qualifying das wahre Potenzial des Autos widerspiegelt", formuliert di Resta seine Gedanken im Anschluss an die Zeitenjagd. "Wir haben uns bereits sehr früh darauf verständigt, Reifen zu sparen." In Q2 beließ es der Schotte genau wie Teamkollege Sutil bei einem Run mit den Option-Reifen von Pirelli, weshalb beide Piloten am Sonntag auf zwei frische Sätze der weicheren sowie einen Satz der härteren der beiden Mischungen zurückgreifen können.

Für das Rennen rechnet di Resta mit einem Schritt nach vorn. "Der Prime ist hier viel härter als bisher, das heißt, er dürfte etwas länger halten", so der Neuling im indischen Team. "Im Rennen wird es darauf ankommen, wie groß der Unterschied zwischen den beiden Mischungen in Bezug auf die Geschwindigkeit tatsächlich ist. Wir sollten unsere Position im Vergleich zu heute deutlich verbessern können."

Sutil, der direkt hinter di Resta von Startplatz 17 aus ins Rennen geht, war mit seinem Abschneiden nicht zufrieden. "Wir mussten auf die Aerokonfiguration aus der Türkei zurückrüsten, da wir am Vormittag nicht genug Zeit hatten, alle neuen Teile am Auto anzubringen", erklärt der Deutsche. "Die Strategie für das Rennen ist heutzutage von entscheidender Bedeutung, weshalb wir uns entschieden haben, einen zusätzlichen Satz der Option-Reifen aufzuheben. Das wird sich morgen hoffentlich bezahlt machen."

"Wir haben uns im Team heute ganz bewusst gegen eine gute Startposition entschieden", bestätigt auch Teamdirektor Robert Fernley das Vorgehen im indischen Rennstall. "Von den Plätzen 16 und 17 aus wird es sicher nicht einfach werden, in die Punkteränge zu fahren", vermutet er. Die Rennen in dieser Saison hätten allerdings gezeigt, dass es genügend Möglichkeiten gibt, die eigene Strategie zum Funktionieren zu bringen.

Was die Wirkung der Updates betrifft, so zeigt sich der Teamdirektor enttäuscht: "Wir haben den Schritt, den wir uns erhofft hatten, heute nicht erreicht und daher auf die alte Aerokonfiguration zurückgegriffen. Wir werden unser Konzept nun bis Monaco genau unter die Lupe nehmen", sagt Fernley, der davon ausgeht, für die kommenden zwei, drei Rennen schrittweise neue Teile am VJM04 anzubringen.

Fotoquelle: Force India

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