Rubens Barrichello möchte in diesem Jahr in Monaco endlich wieder punkten

Formel 1 2011

— 24.05.2011

Williams: Die ersten Punkte sollen her

Rubens Barrichello und Pastor Maldonado peilen im Fürstentum beide die ersten WM-Zähler des Jahres an - Barrichello kann mit DRS-Entscheidung leben

Nachdem das Wiliams-Team in Barcelona erstmals in dieser Saison im Qualifying in die Top 10 fahren konnte, soll am kommenden Wochenende in Monte Carlo die erste Top-10-Platzierung im Rennen und damit die ersten WM-Punkte des Jahres folgen.

Technikchef Sam Michael erwartet aufgrund der Kürze der Zeit zwischen dem fünften und sechsten WM-Lauf "hektische Tage" im Fürstentum an der Cote d'Azur. Der Schlüssel für eine gute Rundenzeit auf dem engen Stadtkurs liegt nach Ansicht des Australiers darin, "das Untersteuern zu reduzieren und die Traktion zu verbessern". Traditionell rücken die Boliden in Monte Carlo mit den weichsten Federn und der größten Bodenfreiheit aus.

Pastor Maldonado, der in Barcelona erstmals in Q3 vorstoßen konnte, blickt dem Klassiker in den Häuserschluchten optimistisch entgegen. "Monaco ist ganz klar meine Lieblingsstrecke", sagt der Venezolaner, der in seiner Zeit als GP2-Pilot bereits zweimal in Monte Carlo gewinnen konnte. "Die Atmosphäre ist immer ganz besonders dort", stellt Maldonado heraus und möchte am kommenden Wochenende seine ersten WM-Punkte als Formel-1-Pilot einfahren.

Vor dem Hintergrund, dass in Monte Carlo erstmals in dieser Saison die superweichen Pirelli-Reifen zum Einsatz kommen werden, gibt sich der Neuling noch etwas zurückhaltend. "Es wird schwierig werden, da wir zum einen nicht viel Zeit hatten seit dem letzten Rennen und andererseits die superweichen Reifen noch nicht wirklich testen konnten. Wir müssen abwarten, wie sie sich verhalten werden", so Maldonado.

Barrichello erwartet spannendes Qualifying

Im Gegensatz ist Teamkollege Rubens Barrichello ein Monaco-Routinier in der Königsklasse. Der Brasilianer kann bereits auf 18 Starts im Fürstentum zurückblicken und hat zudem seinen Wohnsitz während der Europa-Saison dorthin verlegt. "Ich bin fest entschlossen, so hart wie möglich anzugreifen und möchte so schnell es geht WM-Punkte einfahren", sagt Barrichello.

Auf den Einsatz des verstellbaren Heckflügels im Qualifying ist der dienstälteste Formel-1-Pilot bereits sehr gespannt. Während die FIA den Tunnel inzwischen als DRS-Verbotszone erklärt hat, darf das System bei Start/Ziel wie gewohnt eingesetzt werden. Im Freien Training und im Qualifying steht den Piloten die Nutzung auch an anderen Teilen der Strecke mit Ausnahme der Tunnelpassage frei.

"Der FIA ist klar, dass das Überholen in Monaco generell sehr schwierig ist, dennoch werden sie versuchen, es irgendwie zu ermöglichen. Ich kann damit leben, was immer sie entscheiden", versichert Barrichello, der sich ursprünglich für ein generelles DRS-Verbot in Monaco stark gemacht hatte.

Fotoquelle: xpb.cc

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