Lewis Hamilton am berühmten Zaun von Monaco mit einigen Fans

Formel 1 2011

— 25.05.2011

Hamilton vor Monaco kämpferisch

Lewis Hamilton weiß, dass er mit stumpfen Waffen kämpft, will seine WM-Chancen aber mit einem Sieg im Fürstentum erhöhen

Auch wenn er sich Sebastian Vettel in Barcelona um 0,6 Sekunden geschlagen geben musste, ist Lewis Hamilton für das bevorstehende Rennwochenende in Monte Carlo vorsichtig optimistisch. Auf dem Stadtkurs ist er schon immer gut zurechtgekommen, außerdem gilt dort das Material im Vergleich zu anderen Strecken als weniger wichtig.

Ein Sieg am Sonntag wäre bei 41 Punkten Rückstand auch für den WM-Kampf wichtig. In dem hat er die Hoffnung aber noch lange nicht aufgegeben, "weil ich nie aufgebe", sagt Hamilton und schickt eine Kampfansage in Richtung des derzeit mit Recht sehr selbstbewusst auftretenden Red-Bull-Teams: "Ich bin WM-Zweiter und gebe alles. Ich habe nicht vor, die Weltmeisterschaft dieses Jahr zu verlieren. Ich will gewinnen!"

Gleichzeitig ist ihm bewusst, dass er momentan mit stumpfen Waffen kämpft: "Sebastian hat ein außergewöhnlich schnelles Auto. Das hilft ihm dabei, diese Führung zu verteidigen", weiß der Monte-Carlo-Sieger von 2008 und erinnert an Barcelona: "Wenn die Red Bulls am Anfang nicht von Fernando aufgehalten worden wären, wären sie mir locker davongezogen, aber das Rennen ist anders verlaufen. Ich wurde immer schneller, was für unsere Rennpace spricht."

"Wir arbeiten hart an einigen Bereichen, die unsere Rennpace hoffentlich weiter verbessern", ortet Hamilton seine Chancen, Red Bull zu knacken, eher im Rennen als im Qualifying. "Ich würde liebend gerne auf Pole fahren, aber das hängt davon ab, wie gut sie sind. Im Vorjahr war ihr Auto überlegen. Hoffentlich ist der Abstand zumindest geringer als in Barcelona." Aber: "Ich glaube nicht, dass unsere Rennpace schon genauso gut ist."

"Das Qualifying ist immer noch wichtig, besonders hier. Wenn sie wie auf anderen Strecken eine Sekunde Vorsprung haben, dann wird es schwierig, aber ich hoffe, dass der Abstand kleiner sein wird", sagt der McLaren-Pilot, der Monte Carlo nicht für seine beste Siegchance der gesamten Saison, aber für die "vielleicht beste Gelegenheit bisher" hält, denn: "Auf Strecken, wo du einen Haufen Anpressdruck brauchst, stehen unsere Chancen schlechter."

Das vermeintliche Handicap des langen Radstands, von einigen Experten thematisiert, bereitet ihm vor Trainingsbeginn kein Kopfzerbrechen: "Ein längeres Auto ist in engen Kurven normalerweise langsamer, dafür aber stabiler am Kurveneingang. Ich glaube nicht, dass das hier ein Problem sein wird. Ferrari hat hier in der Vergangenheit auch schon mit einem langen Radstand gewonnen", winkt Hamilton ab.

Fotoquelle: xpb.cc

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