Michael Schumacher verpasste nur wenige Minuten der zweiten Einheit

Formel 1 2011

— 26.05.2011

Mercedes trotz Schumacher-Ausrutscher optimistisch

Der Unfall von Schumacher am Vormittag hat das Team nicht allzu viel gekostet, das Auto funktioniert deutlich besser als in Barcelona

Für das Mercedes-Team endete der erste Tag zum Großen Preis von Monaco in Monte Carlo ermutigend. Nico Rosberg beendete die zweiten 90 Trainingsminuten mit nur 0,198 Sekunden Rückstand auf der dritten Position. Michael Schumacher, der am Vormittag in der ersten Kurve noch in die Streckenbegrenzung gekracht war, konnte am Nachmittag 33 Runden fahren und war mit 1,223 Sekunden Rückstand auf Position sieben zu finden.

"Es ist großartig, wieder hier in Monaco auf der Strecke zu sein", so Rosberg. "Ich habe mich von Anfang an sehr wohl gefühlt, und wir haben in Bezug auf das Setup ganz gute Arbeit geleistet. Es kann hier schwierig sein, die richtigen Einstellungen zu finden, da man viele Dinge wie die Bremsbalance und die Abnutzung der Reifen unter einen Hut bringen muss."

"Wir hatten jedoch einen ordentlichen Tag, und ich bin über unseren Start in das Wochenende glücklich. Die Reifen sind nicht so schlecht wie erwartet, die Abnutzung wird ziemlich gering sein. Die Pole-Position wird aus diesem Grund etwas wichtiger sein, als ich dies vor dem heutigen Tag erwartet hatte."

"Unser Rückstand auf die Spitze scheint hier geringer zu sein als in Barcelona", so Schumacher. "Was meinen Unfall am Morgen betrifft: Wir hatten für diesen Versuch eine Veränderung am Setup vorgenommen, und die Räder blockierten, als ich in die erste Kurve fuhr. Danach fällte ich meine Entscheidung zu spät, den Notausgang zu verwenden."

Der Unfall war also keine Spätfolge einer Explosion vom Dienstag auf dem Stadtkurs gewesen, wie spekuliert worden war. An jener Stelle hatte ein Lkw-Fahrer zwei Tage zuvor eine Explosion und ein Feuer verursacht, als er vermutlich beim Tanken geraucht hatte. Der beschädigte Asphalt wurde an dieser Stelle notdürftig repariert.

"Die Mechaniker leisteten tolle Arbeit und das Auto war am Nachmittag genauso schnell wie am Vormittag. Was Nico in Bezug auf die Geschwindigkeit auf einer Runde gezeigt hat, sieht gut aus. Auch unsere Longruns waren ziemlich ordentlich."

"Wir hatten einen produktiven Tag, an dem wir jede Menge Arbeit erledigt bekommen haben", so Teamchef Ross Brawn. "Das Team hat den Zwischenfall von Michael heute Morgen extrem gut abgehakt, und stellte ihm für die Einheit am Nachmittag wieder ein gutes Auto zur Verfügung."

"Wir haben mit den beiden Reifenmischungen mit viel und wenig Benzin an Bord gearbeitet. Die Reifen scheinen ganz ordentlich zu halten, womöglich besser, als wir dies erwartet hatten. Das werden wir im Hinblick auf das Rennen am Sonntag ins Kalkül ziehen. Alles in allem war dies heute ein guter Start in unser Monaco-Wochenende."

"Wir hatten hier in Monaco mit Nico und Michael einen produktiven ersten Tag", so Mercedes-Sportchef Norbert Haug. "Im Vergleich zu unseren Gegnern fuhren sie gute Rundenzeiten. Sicherlich hatten wir einen viel besseren Start in das Wochenende als vor einer Woche in Barcelona."

"Michael hatte in der ersten Einheit einen kleinen Ausrutscher. Das Team leistete großartige Arbeit, um das Auto kurz nach dem Start in die Einheit am Nachmittag repariert zu haben. Michael war aus diesem Grund noch in der Lage, 33 Runden zu fahren. Wir haben vor, am Samstag einen weiteren Schritt zu machen, hoffentlich können wir beide Autos in guten Positionen für das Rennen am Sonntag qualifizieren."

Fotoquelle: xpb.cc

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