Vettle hielt Alonso mit völlig abgefahrenen Reifen hinter sich

Formel 1 2011

— 01.06.2011

Coulthard: "Vettel fuhr scheinbar unmögliche Distanz"

Wie wichtig Sebastian Vettel der Triumph in Monaco war und was bei den verpatzten Red-Bull-Stopps in Monaco wirklich schief lief

Vor dem Grand Prix von Monaco hielt man es selbst bei Red Bull für unmöglich, mit einer Einstopp-Strategie durchzukommen. Doch Sebastian Vettel belehrte alle eines besseren - ihm gelang dieses Kunststück und damit der erste Sieg beim Klassiker in Monaco. "Sebastian fuhr eine scheinbar unmögliche Distanz mit diesen Reifen", weiß auch David Coulthard. "Für seine kurze Karriere hat er immens viel erreicht und ich weiß, dass er auch Monaco unbedingt abhaken wollte - das ist ihm jetzt gelungen."

Durch ein Kommunikationsproblem beim ersten Stopp sah sich Red Bull dazu gezwungen, bei Vettel auf nur einen Stopp umzusatteln. Teamchef Christian Horner erklärt, was genau passiert war: "Die Mechaniker konnten nicht hören, welche Reifen wir auf welches Auto schrauben wollten. Sie wussten wahrscheinlich nicht einmal, dass Mark hereinkommt. Das hat beide betroffen, aber es war wichtig, dass wir nicht in Panik gerieten."

Aus diesem Grund erhielt der Weltmeister den Soft-Reifen und damit die härtere Reifenmischung - dabei hatte er eigentlich mit dem weicheren Supersoft-Reifen gerechnet, den auch Rivale Jenson Button kurz davor ausgefasst hatte. "Die harten Reifen, die Sebs Auto herhielt, waren eigentlich für Mark vorgesehen", verrät Horner. "Wir mussten damit leben und wussten, dass wir noch einen Stopp machen mussten."

Dazu kam es allerdings nicht: "Je länger wir fuhren, desto wahrscheinlicher schien es, dass wir über die Runden kommen. Sebastian bekam dann seine Position an der Spitze zurück und hielt alle hinter sich und behandelte die Reifen sehr gut. Das war fantastisch."

Dank der Leistung seines Starpiloten wurde Horner schließlich bereits zum zweiten Mal in Folge eine besondere Ehre zuteil. Er durfte in der Fürstenloge den Pokal für das Team in Empfang nehmen. "Es ist etwas ganz Besonderes, die Trophäe von Fürst Albert zu erhalten und dann in der Loge zu stehen, wenn sie die österreichische Hymne spielen", frohlockt Horner. "Das ist ein sehr stolzer Moment und hoffentlich hat Herr Mateschitz mit einem großen Grinsen im Gesicht zugeschaut."

Fotoquelle: xpb.cc

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