Fernando Alonso freute sich in Monaco über seinen wiedererstarkten Boliden

Formel 1 2011

— 01.06.2011

Silverstone als Schicksalsrennen für Ferrari 150° Italia

Ferrari rechnet in Montreal und Valencia mit starken Rennen - Eine Niederlage in Silverstone könnte aber dafür sorgen, dass Ferrari 2011 abschreibt

In den kommenden Rennen entscheidet sich das Schickal des Ferrari 150° Italia. Der Bolide aus der Feder des geschassten Technikchefs Aldo Costa muss sich nun bis zum Rennen in Silverstone beweisen, sonst schreibt Ferrari die Saison 2011 vorzeitig ab und konzentriert alle Anstrengungen auf das Jahr 2012.

Beim Grand Prix von Monaco erlebte die Formel 1 ein Aufbäumen des italienischen Krisen-Rennstalls, das aber großteils auf die weicheren Pirelli-Reifenmischungen zurückzuführen war. Auch bei den kommenden zwei Grands Prix in Montreal und Valencia setzt der italienische Reifenhersteller auf die Mischungen 'supersoft' und 'soft' - dies sollte Ferrari in die Hände spielen.

"Wir geben nicht auf", übt sich Teamchef Stefano Domenicali gegenüber der 'Gazzetta dello Sport' in Durchhalteparolen. "Die Situation in beiden Welmeisterschaften wird zunehmendend schwieriger, aber jetzt stehen zwei Rennen auf dem Programm, bei denen wir auf dem Papier konkurrenzfähig sein sollten. Dann werden wir vor der Sommerpause eine Bewertung der Lage machen."

Somit wird der Grand Prix von Großbritannien in Silverstone, der nach dem Rennen in Valencia auf dem Programm steht, zum Schicksals-Grand-Prix für den 150° Italia. Bereits in Kanada rechnet der Rennstall mit neuen Teilen, das große Update wurde aber für Silverstone angekündigt. Dort sind neue Teile auch dringend notwendig, denn auf dem Traditionskurs ist vor allem die Aerodynamik - das Stiefkind von Ferrari - wichtig. Zudem müssen Fernando Alonso und Felipe Massa dort wieder mit härteren Reifenmischungen Vorlieb nehmen.

"Ich habe mit den Ingenieuren über die neuen Teile für Montreal gesprochen", berichtet Alonso. "Viel wichtiger sind aber die Schritte, die wir vor Silverstone machen, denn dann sind wir wieder an einer Strecke die viel aerodynamischen Abtrieb erfordert. Erst dann werden wir wissen, wie unsere Saison weitergehen wird."

Fotoquelle: xpb.cc

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