Marc Gene ist der Meinung, dass die Boliden von Massa und Alonso ident sind

Formel 1 2011

— 02.06.2011

Gene dementiert Alonso-Bevorzugung

Ferrari-Testfahrer Marc Gene behauptet, dass Fernando Alonso und Felipe Massa bei Ferrari gleich behandelt werden, der Spanier aber besser als Schumacher ist

Spekulationen über die Bevorzugung von Ferrari-Piloten sind so alt wie die Traditionsmarke aus Maranello selbst. Doch die Stallorder im Vorjahr in Hockenheim, als Leader Felipe Massa Teamkollegen Fernando Alonso auf Anweisung der Box den Sieg überlassen musste, gab diesen Spekulationen neuen Nährboden - zudem steht Massa seit der Ankunft Alonsos bei den Roten ganz klar in dessen Schatten.

Doch Ferrari-Ersatzpilot Marc Gene dementiert nun gegenüber 'El Mundo' diese Spekulationen: "Ich kann zu hundert Prozent bestätigen, dass Felipe und Fernando das gleiche Material zur Verfügung gestellt bekommen. Wenn Fernandos Leistungen besser waren, dann nur wegen seines sehr hohen Niveaus."

Alonso besser als Schumacher & Co.?

Der Spanier lässt sich zu einem wahren Loblied über seinen Landsmann hinreißen: "Ich kann nicht beurteilen, wie er bei Renault oder McLaren war, aber ich habe bereits mit den Weltmeistern Schumacher, Villeneuve und Räikkönen gearbeitet und Fernando hat mich von allen am meisten beeindruckt."

Gene wechselte nach seinem Williams-Aus 2003 zu Ferrari. Als Alonso ab 2010 bei den Roten unterschrieb, wartete der Peugeot-Le-Mans-Pilot mit Spannung auf die Ankunft des Doppel-Weltmeisters: "Bevor er zu Ferrari kam, hatte ich große Erwartungen. Jetzt, wo ich ihn gesehen und studiert habe und mit ihm gearbeitet habe, kann ich sagen, dass er alle Erwartungen übertroffen hat."

Gene möchte Saison nicht abschreiben

Trotzdem ist es Alonso erst zwei Mal in dieser Saison gelungen, einen Podestplatz zu erreichen - zu wenig für die hohen Ansprüche. Weil man in der Weltmeisterschaft schon deutlich zurückliegt, überlegt Ferrari nun, noch bis Silverstone abzuwarten, ehe man entscheidet, ob man die Saison vorzeitig abschreibt und sich auf das nächste Jahr konzentriert.

Gene legt sich allerdings schon jetzt fest, dass die Scuderia diese Saison nicht vorzeitig kampflos aufgeben sollte: "Es ist wahr, dass die Lücke zu Red Bull groß ist, obwohl noch so viele Rennen vor uns liegen. Aber jede Lücke kann man schließen, vor allem ein Team wie Ferrari. Und wenn sich die Regeln in der kommenden Saison nicht stark verändern, ergibt es Sinn, das aktuelle Auto weiterzuentwickeln, denn die Verbesserungen gelten auch für das nächste Auto. Es ist die Philosophie von Ferrari, nicht aufzugeben, solange die Mathematik nicht das Gegenteil erfordert."

Fotoquelle: Ferrari

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