Nico Rosberg fühlt sich durch den Erhalt der Bandini-Trophäe zusätzlich motiviert

Formel 1 2011

— 02.06.2011

Rosberg: "Bandini-Trophäe ist eine Verpflichtung"

Nico Rosberg erhält am Sonntag die renommierte Bandini-Trophäe: Warum ihn die Vergabe dankbar, aber nicht stolz macht und er sich auf die Reise nach Italien so freut

Nico Rosberg darf am Sonntag die prestigeträchtige Bandini-Trophäe für seine Leistungen im Vorjahr in Empfang nehmen. Die Übergabe findet im 8.000 Einwohner zählenden Örtchen Brisighella - der Heimat des 1967 in Monaco tödlich verunglückten Lorenzo Bandini - statt. "Das ist für mich etwas ganz besonderes", freut sich der Mercedes-Fahrer über die große Ehre. 2009 wurde Sebastian Vettel, 2010 Lewis Hamilton ausgezeichnet - doch auch Michael Schumacher findet sich unter den Preisträgern der seit 1992 vergebenen Trophäe.

"Wenn ich in die Liste der bisherigen Preisträger schaue, ist das Musik in den Ohren aller Motorsport-Fans", frohlockt Rosberg. "Ich bin sehr dankbar, dass ich dieses Jahr diesen Preis erhalte. Ich freue mich sehr auf die Reise nach Italien. Ich mag die Kultur, das Land und die Leute sehr. Mein besten Freunde sind Italiener."

Bandini-Trophäe als zusätzliche Motivation

Ein besonderes Highlight wird auch die Anreise: Von Faenza geht es entweder im angestammten Mercedes-Formel-1-Boliden oder im Formel-1-Safety-Car über öffentliche Straßen nach Brisighella. Ob er auf seine Leistung im Vorjahr, als er gegen Teamkollegen Schumacher völlig überraschend die Oberhand behielt, stolz sei? "Stolz ist das falsche Wort", relativiert der Wiesbadener.

"Ich bin dankbar, dass ich die Möglichkeit auf ein Cockpit im Silberpfeil erhalten habe und dass ich sie anscheinend mit einer ganz guten Leistung genutzt habe. Aber stolz kann ich erst sein, wenn ich viele Erfolge in der Formel 1 eingefahren habe."

Dass er dafür einen Preis erhält, sei eher eine zusätzliche Motivation für die Zukunft als eine Genugtuung, meint er: "Der Preis ist mir eine Verpflichtung, noch härter an mir und meinem Team zu arbeiten, um noch schneller zu werden. Diese Ehrung ist ein Schub, eine zusätzliche Motivation."

Rosberg beweist Geschichtsbewusstsein

Dennoch nahm sich Rosberg auch die Zeit zurückzublicken und sich mit dem Namensgeber der renommierten Trophäe auseinanderzusetzen. "Bandini galt als sehr talentiert, hatte es aber schwer in einer sehr starken Phase der Formel 1 mit Konkurrenten wie Jim Clark, Graham Hill und Dan Gurney", beweist er Geschichtsbewusstsein.

"Er hat beim österreichischen GP in Spielberg 1964 im Ferrari sein erstes Rennen gewonnen. Er hat auch die 24 Stunden von Le Mans und Daytona gewonnen. Aber er ist leider viel zu früh verstorben, bei einem Unfall 1967 in der Schikane von Monaco. Davor stand er in vier Monaco-Rennen dreimal auf dem Podium."

Fotoquelle: xpb.cc

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