Witali Petrow ist eigener Aussage zufolge in einem Jahr als Fahrer deutlich gereift

Formel 1 2011

— 04.06.2011

Petrow: "Wir können noch deutlich zulegen"

Witali Petrow sieht Renault noch nicht am Maximum der Leistungsfähigkeit angelangt - Formel 1 am Limit ein "unglaubliches Gefühl"

Renault-Pilot Witali Petrow beantwortet zwischen den Grands Prix von Monaco und Kanada Fragen von Fans, die dem Russen via 'Twitter' gestellt wurden. Anhand seiner Antworten wird deutlich, dass er sich für den weiteren Verlauf der Saison weiter steigern möchte und dies auch für realistisch hält.

Zudem beschreibt Petrow seine Gefühle, einen Formel-1-Boliden am Limit zu bewegen und schildert seine Fortschritte als Fahrer sowie seine Gedanken im Falle eines individuellen Fehlers im Cockpit.

Frage: "Witali, bist du mit deiner Saison bisher zufrieden?"
Witali Petrow: "Nicht ganz, da wir nach wie vor nicht am Maximum unserer Leistungsfähigkeit angelangt sind. Wir können noch deutlich zulegen. Wenn es uns gelingt, unsere Performance im Qualifying zu verbessern, können wir bessere Rennergebnisse und damit noch deutlich mehr Punkte einfahren."

Frage: "Inwiefern hast du dich als Fahrer im Vergleich zur vergangenen Saison gesteigert?"
Petrow: "Ich weiß jetzt, wie ich dem Team klarmachen muss, was am Auto verändert werden soll, um meine Ergebnisse zu verbessern. Insgesamt verstehe ich den Wagen inzwischen viel besser als noch vor einem Jahr. Zudem kenne ich nun die Strecken, was eine große Hilfe ist."

Frage: "Worin besteht für dich der Reiz, ein Formel-1-Auto zu fahren?"
Petrow: "Die Erfahrung ist einfach unglaublich. Die Geschwindigkeit auf den Geraden, die Fliehkräfte in den Kurven - alles zusammen macht es zu einem großartigen Erlebnis. In einem solchen Auto am Limit unterwegs zu sein, ist wirklich ein unglaubliches Gefühl."

Frage: "Was sagst du zu dir selbst, nachdem du im Cockpit einen Fehler gemacht hast?"
Petrow: "Während eines Rennens bleibt dafür keine Zeit. Natürlich merkst du, wenn du Mist gebaut hast und willst es beim nächsten Mal besser machen. Im Cockpit bleibt allerdings keine Zeit, um über bestimmte Worte nachzudenken, die in einem solchen Fall angemessen wären."

Frage: "Welche ist deine Lieblingsstrecke und warum?"
Petrow: "Ich mag alle Kurse. Es ist auf jeder Strecke ein ganz besonderes Gefühl, schnell zu fahren, da jede für sich auf eine gewisse Weise einzigartig ist."

Fotoquelle: xpb.cc

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