Bernie Ecclestone hat aus der Formel 1 ein profitables Geschäft gemacht

Formel 1 2011

— 05.06.2011

Formel 1: 2016 Gewinn verdoppelt

Im jährlichen Bericht von Formula Money wird von einem jährlichen Wachstum von 12,7 Prozent ausgegangen - Teams können sich freue

Die Einnahmen der Formel 1 wachsen voraussichtlich mit einer Rate von 12,7 Prozent. Das würde bedeuten, dass 2016 insgesamt 3,253 Milliarden US-Dollar (2,221 Milliarden Euro) eingenommen werden. 2010 lagen die Einnahmen noch bei 1,587 Milliarden US-Dollar (1,084 Milliarden Euro). Laut 'Reuters' soll in dem Bericht von Formula Money, der vergangenen Donnerstag veröffentlich wurde, ein Ertrag von 1,789 US-Dollar (1,222 Milliarden Euro) für das laufende Jahr prognostiziert werden.

Nächstes Jahr soll dann erstmals die Zwei-Milliarden-Dollar-Marke erreicht werden. Der Bericht ist eine statistische Erhebung der Formel-1-Finanzen. Er beruht auf verschiedenen Quellen, da es schwierig ist, von den Offiziellen Informationen zu erhalten und Vereinbarungen mit Sponsoren streng geheim gehalten werden.

Immer wieder Gerüchte über Verkauf

Das vertrauliche Concords-Agreement zwischen den Teams, der FIA und den Haltern der kommerziellen Rechte endet dieses Jahr. Die Zukunft der Formel 1 ist damit nicht genau geklärt. Der US-Medienkonzern News Corp und die italienische Finanzholding-Gruppe Exor verbündeten sich, um Optionen für die Zukunft offenzulegen. Exor hat durch FIAT die Kontrolle über Ferrari.

Bernie Ecclestone behauptet, dass die Wahrscheinlichkeit für einen Kauf der Formel 1 durch News Corp gegen null tendiere. Die Formel-1-Rechte sind im Besitz vom Finanzunternehmen CVC. Ein Verkauf steht derzeit nicht auf dem Plan.

Sollte Bahrain nachgeholt werden, umfasst der Kalender dieses Jahr erstmals 20 Rennen. Einer der Schlüsselpunkte der Zunahme der Erträge sind die Gebühren für die Austragung der Rennen. Vergangenes Jahr wurden dadurch laut dem Report 568 Millionen US-Dollar (388 Millionen Euro) eingenommen.

Teams profitieren von Gewinnen

"Die meisten Verträge beinhalten, dass die Gebühren jährlich steigen. Kommende Rennen in neuen Märkten wie Russland oder Indien werden voraussichtlich mehr als die durchschnittliche Rate zahlen", heißt es in dem Bericht. Das Rennen in der Nähe von Neu Delhi wird das erste auf indischem Boden sein. In drei Jahren soll der Formel-1-Zirkus in Russland einen Halt machen.

Am Ende dieses Jahrzehntes werden die Gebühren für die Austragung eines Rennens laut dem Bericht bei mehr als 100 Millionen US-Dollar liegen. Die Teams können sich freuen, erhalten sie doch die Hälfte der Einnahmen als Preisgelder. 2016 würden damit 1,575 Milliarden US-Dollar (1,076 Milliarden Euro) an die Teams vergeben werden. Alleine der Gewinn der Konstrukteursmeisterschaft würde 222 Millionen US-Dollar (152 Millionen Euro) einbringen. Dadurch könnten die Preisgelder bedeutender als Sponsorengelder werden.

Diese Summe ist größer als das Jahresbudget von sieben der zwölf Teams. 2010 erhielt Red Bull 87 Millionen US-Dollar (59 Millionen Euro) für den Gewinn der Meisterschaft. Der Report legt offen, dass die Sponsorengelder und die Einnahmen durch Ausstatter-Verträge 2010 auf 802 Millionen US-Dollar (548 Millionen Euro) gefallen sind. Doch dieses Jahr stieg diese Zahl schon bis zum Start im März auf 887 Millionen US-Dollar (606 Millionen Euro).

Fotoquelle: xpb.cc

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