Dreamteam: Christian Horner und Weltmeister Sebastian Vettel

Formel 1 2011

— 11.06.2011

Horner singt ein Loblied auf Vettel

Teamchef Christian Horner findet, dass Sebastian Vettel so stark wie nie zuvor ist, die Formel 1 aber trotzdem nicht langweilig werden lässt

Weil Sebastian Vettel derzeit von Sieg zu Sieg eilt, sieht Mark Webber schlechter aus, als er wirklich ist, denn der Blick auf die Punktetabelle verrät: Der Australier hat sogar um einen Zähler mehr auf dem Konto als nach gleich vielen Rennen 2010. Der Unterschied ist, dass sein Teamkollege seit dem überraschenden WM-Triumph in Abu Dhabi auf Wolke sieben schwebt und unaufhaltsam scheint.

"Er ist als Persönlichkeit und als Fahrer gereift", stimmt Red-Bull-Teamchef Christian Horner eine Lobeshymne auf Vettel an. "Er hat mehr Erfahrung, hat 68 Grands Prix absolviert, ist ein sehr reifer 23-Jähriger und hat das Selbstvertrauen eines Weltmeisters. Dieses Selbstvertrauen spielt er momentan auf beeindruckende Art und Weise aus. Und er versteht die Anforderungen der Pirelli-Reifen." Ganz im Gegensatz zu Webber, der mit den neuen Reifen noch Probleme hat.

Doch bei aller Dominanz hatte Vettel für seine Siege teilweise hart zu kämpfen, vor allem zuletzt in Barcelona (gegen Lewis Hamilton) und in Monte Carlo (gegen Fernando Alonso und Jenson Button). Horner applaudiert verbal: "Ich finde, die zwei letzten Siege waren die besten seiner Karriere. Seine Fahrten in Barcelona und Monte Carlo waren beispielhaft. Er hat dieses Jahr einen weiteren Schritt gemacht und ist seinem Alter weit voraus. Das kann jeder an seinen Leistungen ablesen."

Und noch etwas fasziniert: Während bei den Seriensiegen von Michael Schumacher von der "Formel Langeweile" die Rede war, fesseln die Vettel-Triumphe mehr Menschen als je zuvor. "Auch wenn Sebastian nur sieben Punkte unter dem möglichen Maximum liegt, haben wir die besten Zuschauerzahlen seit vielen Jahren, weil die Rennen fantastisch sind. Er musste für jeden seiner Siege kämpfen, wie wir in Monaco gesehen haben", begründet Horner.

"Es waren keine Prozessionen und der Sieger stand nicht schon vorher fest, sondern Sebastian stand in Barcelona enorm unter Druck und gewann in Monte Carlo mit einer anderen Strategie", so der Brite. "Jeder dieser Grand-Prix-Siege war hart erkämpft - und zwar auf unterhaltsame Weise für die Fans. So wird es wohl auch weitergehen. Ob wir unsere Schlagrate beibehalten können, bleibt abzuwarten, aber die Rennen sind dieses Jahr wirklich fantastisch."

Fotoquelle: xpb.cc

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