Lewis Hamilton weiß: Es wird schwierig, aber aufgegeben wird nur ein Brief!

Formel 1 2011

— 12.06.2011

Hamilton gibt WM-Kampf noch nicht auf

Lewis Hamilton hofft auf das geplante Zwischengas-Verbot und glaubt, dass ihm dieses im schwierigen WM-Kampf gegen Sebastian Vettel helfen könnte

58 Punkte Rückstand auf Sebastian Vettel, der noch dazu heute in Montreal im siebten Rennen zum sechsten Mal auf Pole-Position steht - Lewis Hamilton (Fünfter der Startaufstellung) liegt momentan nicht unbedingt auf WM-Kurs, auch wenn er erster Verfolger des Titelverteidigers ist. Obendrein gilt Montreal auch noch als Strecke, die McLaren liegen müsste, aber selbst dort scheint Vettel siegfähig zu sein.

Trotzdem will Hamilton den WM-Kampf nicht aufgeben: "Es liegt noch ein langer Weg vor uns, es ist ja erst das erste Saisondrittel vorbei", warnt der Brite, der nach der gestrigen Qualifying-Niederlage ein wenig niedergeschlagen wirkte. "Solange wir nicht die nächsten Upgrades bekommen, sieht es nicht so gut aus, aber wir pushen, weil ich immer noch glaube, dass wir diese Weltmeisterschaft irgendwie gewinnen können."

Große Hoffnungen setzt er in das Treffen der Technischen Arbeitsgruppe am Donnerstag in London, bei dem das Verbot der sogenannten Zwischengas-Motorenmappings verboten werden soll. Das würde die Wirkung der abgasangeströmten Diffusoren beschneiden - ein Bereich, in dem Red Bull und Motorenhersteller Renault derzeit führend sind.

"Das Tolle ist, dass sich die Regeln wahrscheinlich ändern werden, denn das könnte alles durcheinanderwürfeln", hofft Hamilton, verliert gleichzeitig aber nicht den Blick auf die faktische Realität: "Die Wahrheit ist, dass er nach Punkten schon fast drei Rennen Vorsprung hat. Das bedeutet nicht, dass wir das nicht aufholen können, aber er stand leider praktisch in jedem Rennen auf Pole-Position..."

Fotoquelle: McLaren

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