Bernie Ecclestone stellt die heftige Kritik an Lewis Hamilton in Frage

Formel 1 2011

— 16.06.2011

Ecclestone nimmt Hamilton in Schutz

Warum sich Bernie Ecclestone hinter den vielgescholtenen Mclaren-Piloten Lewis Hamilton stellt und wieso er ihn mit Ayrton Senna vergleicht

Lewis Hamilton musste zuletzt viel Kritik ber sich ergehen lassen. In Monte Carlo und in Montreal - zwei seiner Lieblingsstrecken, die auch seinem McLaren-Boliden entgegen kamen - konnte er von 50 mglichen WM-Punkten nur acht Zhler ergattern, zudem sorgte er mit beroptimistischen Manvern und umstrittenen Aussagen fr negative Schlagzeilen.

Die heftigste Kritik kam von Formel-1-Legende Niki Lauda, der meinte, Hamilton wre "komplett wahnsinnig. Wenn er so weiterfhrt, dann gibt es Tote." Doch nun stellt sich Formel-1-Boss Bernie Ecclestone gegenber 'The Independent' hinter den vielgescholtenen McLaren-Piloten: "Die Leute haben Lewis zu Unrecht verrissen. Wir wollen, dass die Fahrer kmpfen, alle Leute, die zuschauen, wollen das. Wenn man analysiert, was passiert ist, und welche Leistungen andere Fahrer bringen, dann waren Lewis' Auftritte gut - das gilt auch fr Sebastian und Jenson. Also lasst ihn kmpfen."

Der 80-Jhrige vergleicht Hamilton mit dessen groen Vorbild: "Ich war mit Senna sehr gut befreundet. Wenn man sich ansieht, was er tat, erkennt man, dass er auch ein Racer war. Die Leute mussten fr ihn Platz machen."

Dennoch erkennt Ecclestone, dass die Aktionen Hamiltons bei den letzten Rennen teils grenzwertig waren: "Vielleicht waren da ein oder zwei fragwrdige Manver, aber das gilt auch fr andere. Der Unterschied ist, dass sich niemand darum kmmert, was weit hinten im Feld passiert. Das war schon immer so. Wir haben in Kanada am Sonntag einige Fahrer kmpfen sehen und Jenson brachte eine groartige Leistung. Das wollen die Fans sehen."

Fotoquelle: xpb.cc

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