Im Hafengebiet von Valencia wird seit 2008 Formel 1 gefahren

Formel 1 2011

— 22.06.2011

Monte Carlo einmal anders: Bienvenido a Valencia!

Vorschau: Zum vierten Mal gastiert die Formel 1 2011 auf dem Stadtkurs in Valencia, der nicht ganz an das "Original" in Monte Carlo heranreicht

Die Formel 1 wäre nicht die Formel 1, wenn sie nicht immer wieder neues Territorium erobern würde. Die Globalisierung der Königsklasse des Motorsports in ihrem heutigen Ausmaß begann 1999 mit der Aufnahme der hochmodernen Anlage in Sepang (Malaysia) in den Rennkalender. Seit 2008 darf man auch Valencia als Teil dieser Expansion betrachten.

In der spanischen Metropole, die seit der Austragung des prestigeträchtigen Segelwettbewerbs America's Cup im Jahr 2007 über eine überaus moderne und architektonisch stilsichere Hafengegend verfügt, wird am kommenden Wochenende zum vierten Mal der Grand Prix von Europa stattfinden. Die Strecke ist, ähnlich wie jene in Monte Carlo, keine permanente Anlage, sondern ein Kurs auf teilweise öffentlichen Straßen - ein absolutes Highlight also.

Elf neue Stationen seit 1991

Zwischen 1991 und 2008 wurden nicht weniger als elf Stationen neu in den Kalender aufgenommen: Barcelona, Magny-Cours (erstmals 1991), Donington (1993), Aida (1994), Melbourne (1996), Sepang (1999), Manama, Schanghai (2004), Istanbul (2005), Valencia und Singapur (2008). Hinzu kommen noch bereits wieder beendete Intermezzos auf alten Strecken, die für die Formel 1 modernisiert wurden: Kyalami (1993), Spielberg (1997) und Indianapolis (2000) - und natürlich Fuji (2007).

Die meisten neuen Grand-Prix-Kurse wurden vom Aachener Hermann Tilke gebaut, der als inoffizieller Formel-1-Architekt gilt. Die Strecke in Valencia führt durch das Hafengelände. Die erste Idee entstand 2005, doch erst im August 2007 konnte Tilkes 15-köpfige Projektgruppe das endgültige Layout zu Papier bringen. Dazwischen hatten Bernie Ecclestone, FIA-Rennleiter Charlie Whiting und Tilke immer wieder den Ort des Geschehens inspiziert.

Hobbyrennfahrer Tilke musste in seine Planungen auch mit einbeziehen, wie man die vom Veranstalter erwarteten 110.000 Zuschauer zur Rennstrecke bringt und von dort wieder weg. So entstand auf 150 Hektar Grund ein 5,440 Kilometer langer Kurs mit 25 Kurven, vier Passagen jenseits von 300 km/h, fünf Kurven im Bereich zwischen 90 und 100 km/h, fünf Überholmöglichkeiten und insgesamt 40.700 Quadratmeter Sturzraum.

Formel 1 fährt über eine Brücke

Zwei Drittel der Bahn führen am Wasser vorbei. Spektakulär sind die Startkurve mit 290 km/h und die Fahrt über eine Schwenkbrücke an der Hafeneinfahrt. "Hier war das Problem, keinen Absatz in die Straße einzubauen. Formel-1-Autos haben ja kaum Bodenfreiheit", erklärte Tilke bei der Einweihung des Valencia-Street-Circuit, wie er offiziell bezeichnet wird. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei etwa 315 km/h.

Von den 25 Kurven führen zwölf nach links und 13 nach rechts. "Da wird es für die Fahrer hart, die Konzentration zu bewahren und eine perfekte Runde hinzubekommen, vor allem im Qualifying", sagt Williams-Technikchef Sam Michael. Und auch sein Kollege von Sauber, Beat Zehnder, urteilt: "Ein unglaublich anspruchsvoller Kurs. Hier gewinnen die Fahrer, die ein großes Herz haben."

Doch dieses Urteil musste nach der Premierenveranstaltung im Jahr 2008 revidiert werden: Die Strecke am Hafen von Valencia kommt optisch bei weitem nicht so spektakulär daher wie seine "großen Brüder" in Monte Carlo und Singapur und bietet auch fahrerisch weniger Challenge als im Vorfeld angenommen. Das liegt auch daran, dass die Auslaufzonen für einen Stadtkurs ungewöhnlich großzügig ausgelegt wurden.

Ähnlichkeiten mit Melbourne

In der Tat hat Valencia mit dem langsamen Kurvengeschlängel von Monte Carlo nur wenig gemein: Der Volllastanteil liegt bei 59 statt 42 Prozent, die längste Volllastpassage (zwischen den Kurven zehn und zwölf) dauert nicht weniger als 13 statt acht Sekunden und die Fahrbahn ist zwischen zwölf und 14 Meter breit. Kurzum: "Von der Charakteristik her ist es Melbourne sehr ähnlich", analysiert 'Motorsport-Total.com'-Experte Marc Surer.

"Valencia ist kein typischer Stadtkurs", so der in Spanien lebende Ex-Formel-1-Pilot. "Wir fahren um das Hafenbecken und haben sehr schnelle Passagen, gute Überholmöglichkeiten und stellenweise auch große Auslaufzonen. Das ist völlig ungewöhnlich, wenn es um einen Stadtkurs geht. Das ist eine neue Generation von Stadtkurs, wo man nicht nur über bestehende Straßen fährt, sondern man hat dort extra Straßen dafür gebaut. Das ist fast ein permanenter Kurs, aber in der Stadt."

Ein Unterschied zu Monte Carlo sind auch die hohen Sicherheitsstandards, denn bei den Hochgeschwindigkeitspassagen wurde für ausreichend große Auslaufzonen gesorgt und die langsameren Stellen, wo die Leitplanken direkt neben der Strecke stehen, hat die FIA mit brandneuen TecPro-Barrieren gesichert, die von einer amerikanischen Firma entwickelt wurden - der "Nudeltopf" von Indianapolis lässt grüßen...

Spagat zwischen zwei Asphaltbeschaffenheiten

Aus Ingenieurssicht gehört der Asphalt zu den größeren Herausforderungen, denn auf dem permanenten Abschnitt der Rennstrecke wurde der Belag frisch aufgetragen, während die befahrenen öffentlichen Straßen schon etwas abgenutzter sind. Pirelli bringt die Reifenmischungen Superweich und Mittel nach Valencia.

Das Streckenlayout verlangt - ähnlich wie zuletzt in Montreal - nach einem Setup mit relativ wenig Abtrieb. Es gibt praktisch keine superschnellen Kurven, dafür aber die lange Gegengerade, auf der hohe Topspeeds gefragt sind. Allerdings werden die Teams erst im Laufe der Freitagstrainings die endgültige aerodynamische Abstimmung festlegen, da sie auch die aktuellen Gripverhältnisse berücksichtigen müssen.

Die Teams wissen inzwischen, dass die Strecke hohe Ansprüche an das Bremssystem stellt - etwa auf dem Niveau von Bahrain. Mehrfach wird aus Geschwindigkeiten von über 300 km/h heruntergebremst, so etwa vor den Kurven zwölf und 17, die jeweils in enge Zweite-Gang-Kurven münden. Diese immensen Verzögerungen werden dem Bremssystem große Energiemengen aufbürden. Wegen der verstärkten Kühlanforderungen dürften die Teams in Valencia mit relativ großen Bremsbelüftungen arbeiten.

Fahrwerksbalance entscheidend

Wegen der vielen schnellen Richtungswechsel brauchen die Piloten ein gut ausbalanciertes Auto, das schnell und präzise auf Lenkbefehle anspricht. Das alleine spräche für eine steif abgestimmte vordere Aufhängung, doch wie immer muss die Vorderachse auch weich genug sein, um guten mechanischen Grip in den langsamen Kehren zu gewährleisten. An einigen Stellen können die Fahrer die Curbs in ihre Ideallinie mit einbeziehen, vor allem am Kurvenausgang.

Doch bevor der umjubelte Lokalmatador Fernando Alonso und Co. nicht die ersten Trainingsrunden gedreht haben, lässt sich nur schlecht abschätzen, wie sich das Überfahren der Randsteine auf die Abstimmung auswirkt. Wichtig ist eine hohe Bremsstabilität, besonders am Ende der langen Geraden. Es gilt, trotz der starken Verzögerung kein Rad zu blockieren, denn der Raum für Fehler ist im mediterranen Betonkanal denkbar gering.

Für die V8-Triebwerke bedeutet Valencia einen ständigen Wechsel von Gasgeben und Bremsen. Der Schlüssel zu guten Rundenzeiten liegt daher nicht in hoher Spitzenleistung, sondern in kraftvollem Drehmoment zum Beschleunigen aus den langsamen Passagen. Damit die Piloten möglichst früh aufs Gas steigen können, ist zudem eine perfekte Balance des Autos erforderlich, damit beim Gasgeben am Kurvenausgang kein zeitraubendes Untersteuern eintritt.

Informationen zur Stadt Valencia

Mit knapp über 800.000 Einwohnern (1,8 Millionen im Großraum Valencia) ist Valencia die drittgrößte Stadt Spaniens und gleichzeitig die Hauptstadt der gleichnamigen Region Valencia. Die Metropole liegt rund 320 Kilometer südöstlich von Madrid an der Mündung des Turia zum Mittelmeer und ist unter anderem als Herkunft des Reisgerichts Paella und des alkoholischen Sektgetränks Agua de Valencia bekannt, eine Mischung aus Sekt, Orangensaft und anderen Zutaten.

Gegründet wurde Valencia bereits im Jahr 138 vor Christus, etwa 100 Jahre später wurde die Stadt zur römischen Kolonie. Jahrhundertelang kämpften in der Folge Christen und Muslime um die Herrschaft, ehe Jakob I. von Aragonien im Jahr 1238 endgültig für die Christen die Kontrolle übernahm. 1936 und 1937 war Valencia während des Bürgerkriegs sogar Regierungssitz. Unter der Belagerung von Francos Armee litt die Metropole jedoch sehr.

Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten zählt zum Beispiel die Seidenbörse (Lonja de la Seda), die zwischen 1482 und 1533 unter der Leitung des Steinmetzmeisters Pere Compte erbaut wurde und als eines der bedeutendsten Gebäude der profanen Gotik in Europa gilt. Der gesamte Komplex mit bebauten und unbebauten Zonen ist über 2.000 Quadratmeter groß. Seit 1996 zählt die Seidenbörse zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Berühmte Kathedrale

Der Bau der Kathedrale von Valencia begann im Jahre 1262 auf den Grundmauern einer alten Moschee. Auffällig sind die Puerta de los Apostoles aus dem 14. Jahrhundert, die Puerta del Palau, das älteste Portal der Kathedrale, romanisch mit Einflüssen aus dem Mudejar, und die Puerta Barroca. Sehenswert auch der emblematische, an die Kathedrale angebaute, gotische Torre del Miguelete aus dem 14. Jahrhundert, der als eines der Wahrzeichen der Stadt gilt.

Zudem wird in der Kathedrale von Valencia in einer Seitenkapelle ein Kelch aus Achat als Reliquie aufbewahrt, der von den Gläubigen als Heiliger Gral verehrt wird. Er könnte auch Ursprung der Sage um den Heiligen Gral sein. Experten datieren den mörserförmigen Steinbecher in das erste Jahrhundert vor Christus. Und jeden Donnerstag tagt das Wassergericht, ein einzigartiges öffentliches Verfahren, bei dem Streitigkeiten unter den Bauern des Umlandes geschlichtet werden.

Ein weiteres Muss für jeden Valencia-Touristen ist die moderne Ciudad de las Artes y de las Ciencias, die Stadt der Künste und der Wissenschaften, die unter anderem auch schon von Formel-1-Teams für Präsentationsveranstaltungen genutzt wurde. Sie ist im ehemaligen Flussbett des Turia gelegen und umfasst eine extravagante Oper, das größte Aquarium Europas, das Museum der Wissenschaften, ein 3D-Kino und einen Botanischen Garten.

Hochburg für erstklassigen Fußball

Den Sportfans ist Valencia vermutlich vor allem durch die beiden Fußballvereine Valencia CF und Levante UD ein Begriff. Valencia CF zählt zu den Topadressen im europäischen Fußball und war schon sechsmal nationaler Meister, siebenmal nationaler Cupsieger, einmal Gewinner des Europapokals der Pokalsieger und dreimal UEFA-Cup-Champion. Gespielt wird im gut 50.000 Zuschauer fassenden Mestalla-Stadion.

Motorsportlich gesehen hat Valencia in der Formel 1 sogar Tradition: Der Circuit Ricardo Tormo vor den Toren der Stadt ist eine der beliebtesten Teststrecken und den Teams daher bestens vertraut. Allerdings hat der enge und kurvenreiche Kurs mit der neuen Grand-Prix-Strecke am Hafen nichts gemein. Namenspate Ricardo Tormo war ein erfolgreicher spanischer Motorradrennfahrer, der 1998 an Leukämie gestorben ist.

Zum sechsten Mal zwei Grands Prix in Spanien

Die Formel 1 gastiert 2009 übrigens nicht unter dem Banner des Spanien-Grand-Prix in Valencia, sondern das Rennen wird als insgesamt 21. Europa-Grand-Prix ausgetragen. Bisher fand der Grand Prix von Europa zweimal in Brands Hatch statt, zwölfmal auf dem Nürburgring, einmal in Donington, zweimal in Jerez und dreimal in Valencia. Dass zweimal in einer Saison in Spanien gefahren wird (Barcelona und Valencia), gibt es zum sechsten Mal nach 1994, 1997 (Barcelona und Jerez), 2008, 2009 und 2010.

Auf spanischem Boden wird 2011 zum insgesamt 45. Mal gefahren. Den Auftakt machte Pedralbes (1951 bis 1954), gefolgt von Jarama (1968 bis 1981), dem Montjuich-Park (1969 bis 1975), Jerez (1986 bis 1997) und Barcelona (seit 1991). An und für sich war der Zweiradsport auf der Iberischen Halbinsel immer wesentlich populärer als die Formel 1, seit Fernando Alonsos großen Erfolgen ist Spanien aber zur enthusiastischen Vierradnation geworden.

Das sagt Robert Kubica über die Strecke:

"Für mich ist Valencia wegen der Mischung aus Stadtrennstrecke und modernem Grand-Prix-Kurs sehr interessant. Ich fahre sehr gerne dort, weiß aber, dass nicht viele meiner Kollegen diese Einschätzung teilen."

"In puncto Setup ähnelt Valencia der Strecke in Montreal, denn auch hier kommt es vor allem auf Bremsstabilität und Traktion an. Es gibt sehr viele langsame Kurven, deshalb spielen Aerodynamik und Abtrieb eine nicht allzu große Rolle. Dennoch kommt der aerodynamischen Effizienz eine große Bedeutung zu, denn gleich viermal pro Runde dringen wir bis in sehr hohe Geschwindigkeitsbereiche vor. Der Streckenbelag ist ziemlich eben und es gibt großzügig dimensionierte Auslaufzonen. Nach meinem Geschmack dürfte es ruhig weniger Platz und mehr Bodenwellen geben - dann wäre es mehr wie auf einem traditionellen Straßenkurs."

"Bei der ersten Biegung handelt es sich nicht um eine richtige Kurve - du kannst den Knick absolut voll nehmen. Beim Anbremsen von Turn zwei wird die Strecke kurz vor dem Scheitelpunkt ziemlich eng, hier musst du die Linie exakt treffen. Bei der Einfahrt in diese Ecke kannst du viel Zeit gutmachen. Während der Startphase bietet sich hier vielleicht die Möglichkeit, ein oder zwei Gegner auszubremsen."

"Die Kurven neun und zehn liegen zu Beginn und am Ende der berühmten Brückenpassage. Als wir 2008 erstmals in Valencia fuhren, klaffte zwischen Strecke und Brücke eine ziemlich große Lücke, das gab immer einen ordentlichen Schlag. Dies führte zu Bedenken, dass die Reifen Schaden nehmen könnten. Als Fahrer spürst du davon letztlich aber nicht viel. Es gibt einige lange Geraden, die in enge Kurven münden - wie die Haarnadel in Turn 17. Hier können sich Überholmöglichkeiten bieten. Wenn der vor dir Fahrende aber keinen Fehler macht, gestaltet sich das Passieren insgesamt aber sehr schwierig. Weil es sich nicht um eine permanente Rennstrecke handelt, ist es abseits der Ideallinie sehr rutschig, was das Überholen zusätzlich erschwert."

"Meine absolute Lieblingspassage befindet sich im letzten Abschnitt der Runde. Hier musst du die Kurve zurück auf die Start-Ziel-Gerade anbremsen und gleichzeitig einlenken. Dabei blockieren häufig die Vorderräder. Außerdem setzt der Wagen hier manchmal auch auf."

Zeitraffer:

2010:
Beim dritten Valencia-Rennen der Formel 1 setzte sich der spätere Weltmeister Sebastian Vettel (Red Bull) knapp gegen die beiden McLaren-Fahrer Lewis Hamilton und Jenson Button durch. In einem phasenweise recht turbulenten Grand Prix holte der junge Deutsche vor rund 80.000 Zuschauern auf den Tribünen seinen zweiten Saisonerfolg. Sehenswert war aber auch die Fahrt von Kamui Kobyashi (Sauber), der das Feld in den Schlussrunden noch einmal gewaltig aufmischte und mit frischen Reifen schier Kreise um seine Gegner zog. Der Große Preis von Europa 2010 stand jedoch auch im Schatten eines heftigen Unfalls, der nur mit viel Glück glimpflich ausging. Mark Webber (Red Bull) war Heikki Kovalainen (Lotus) ins Heck gedonnert, aufgestiegen, durch die Luft geflogen und schließlich unsanft in der Auslaufzone gelandet. Wie durch ein Wunder überstand Webber diesen Crash unverletzt - auch Kovalainen kam mit dem Schrecken davon. Die anschließende Safety-Car-Phase mischte die Reihenfolge im Starterfeld zum Teil kräftig durcheinander...

2009:
Zum ersten Mal seit 2004 gewinnt Rubens Barrichello wieder einen Grand Prix. "Das war ganz wie in alten Zeiten, Rubens", strahlt Teamchef Ross Brawn daraufhin. Der Brawn-Pilot startet nur als Dritter hinter dem McLaren-Duo Hamilton/Kovalainen in den Grand Prix, kommt aber jeweils einige Runden später zum Boxenstopp und geht dadurch beim letzten Service in Führung - auch, weil McLaren bei Hamiltons Stopp patzt. Hinter Barrichello und Lewis Hamilton wird Kimi Räikkönen (Ferrari) Dritter, gefolgt von Heikki Kovalainen und Nico Rosberg (Williams). WM-Leader Jenson Button steckt im Verkehr fest und kann das Potenzial seines Autos nicht nutzen, belegt nur Rang sieben. Noch schlechter läuft es für Red Bull: Sebastian Vettel scheidet mit Renault-Motorschaden aus, Mark Webber sammelt als Neunter keine Punkte - eine Vorentscheidung in der Weltmeisterschaft!

2008:
Beim Premierenrennen am Hafen krönt sich Felipe Massa zum "Streetfighter" von Valencia: Der Ferrari-Pilot gewinnt den wenig ereignisreichen und mit weniger als 100.000 Zuschauern nicht ausverkauften Grand Prix vor dem späteren Weltmeister Lewis Hamilton auf McLaren. Dritter wird Robert Kubica (BMW). Für die kurioseste Szene des Tages sorgt Kimi Räikkönen: Der Massa-Teamkollege fährt an der Box seinen Tankmann krankenhausreif nieder und wird dafür nur drei Runden später in Form eines Motorschadens "bestraft". Insgesamt sehen 17 von 20 gestarteten Autos die Zielflagge. Nicht darunter: Fernando Alonso (Renault). Der umjubelte Lokalmatador scheidet gleich zu Beginn nach einer Kollision mit Kazuki Nakajima (Williams) unverschuldet aus.

Fotoquelle: FOM

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