Fernando Alonso vor Mark Webber: Geht es nach Ferrari, dann in Zukunft häufiger

Formel 1 2011

— 28.06.2011

Ferrari und die Hoffnung auf die Trendwende

Fernando Alonso (2.) und Felipe Massa (5.) sorgten in Valencia für das beste Ferrari-Ergebnis der Saison, die Ansprüche sind jedoch deutlich höher

Die Scuderia Ferrari verzeichnete beim Grand Prix von Europa im spanischen Valencia einen leichten Aufwärtstrend gegenüber den vorangegangenen Rennen. Mit 28 eingefahrenen WM-Punkten dank der Positionen zwei für Fernando Alonso und fünf für Felipe Massa wurde das bisher beste Gesamtergebnis des Teams in der Saison 2011 notiert.

Die Ansprüche in Maranello sind allerdings deutlich höher. Speziell nach den vielversprechenden Testfahrten im Winter wiegt der aktuelle Rückstand sowohl in der Fahrer- als auch in der Konstrukteurs-WM schwer.

Dem WM-Fünften Alonso fehlen nach acht von 19 Rennen bereits 99 Zähler - und damit mehr, als der Spanier bisher einfahren konnte - auf Tabellenführer Sebastian Vettel. Massa liegt als Siebter weitere 45 Punkte zurück.

Bei den Konstrukteuren fällt das Defizit noch eklatanter aus. 129 Ferrari-Zählern stehen nicht weniger als 295 Punkte des Red-Bull-Teams gegenüber. Immerhin können sich die Italiener damit trösten, dass der Trend in die richtige Richtung geht. Für Alonso spricht, dass seine beiden besten Platzierungen in den letzten drei Rennen zustande gekommen sind. Massa fuhr vor Valencia nur einmal (Sepang) in die Top 5.

Wenn ab dem kommenden Grand Prix von Großbritannien das Zwischengas-Verbot in Kraft tritt, hofft die Scuderia, den Rückstand auf Red Bull zumindest etwas verkürzen zu können. Welchen Zeitverlust die von der FIA mitten in der Saison eingeführte Regeländerung zur Folge haben wird, wird man erst am Freitag in Silverstone sehen können. Allgemein wird anhand von Simulationen erwartet, dass die Rundenzeiten zwischen 0,3 und 0,5 Sekunden ansteigen werden. Teams, welche den angeblasenen Diffusor perfektioniert haben, werden sicherlich mehr Zeit einbüßen als andere.

Zusätzlich zu dem vom Weltverband vorgeschriebenen Umbau des Fahrzeugs wird Ferrari den 150° Italia in Silverstone mit einigen Updates im Aerodynamik-Paket auf die Strecke schicken. In puncto Reifen wird sich die Truppe aus Maranello genau wie alle anderen Teams wieder der Medium-Mischung von Pirelli gegenübergestellt sehen. Ob diese in Großbritannien den Option oder den Prime bilden wird, ist seitens des Reifenlieferanten noch nicht abschließend entschieden.

Unabhängig davon, ob als zweite Mischung in Silverstone der Soft- oder der Hard-Reifen gefahren wird, hat sich das Ferrari-Team auf die Fahnen geschrieben, Zeitverlust beim Boxenstopp wie zuletzt am Auto von Massa in Valencia zu vermeiden. Der Grund für den vier Sekunden längeren Stopp des Brasilianers war nach Informationen des Teams jedoch kein menschliches Versagen in der Boxengasse, sondern ein Ermüdungsbruch der Radmutter hinten links.

Fotoquelle: xpb.cc

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