Mark Webber hatte die Nase am Ende einen Tick vorne

Formel 1 2011

— 09.07.2011

Red Bull erleichtert: Auch "kastrierte" Bullen sind schnell

Auch ohne den angeblasenen Diffusor gelang es Red Bull, am Samstag in Silverstone ganz nach vorne zu fahren

Auch ohne den angeblasenen Diffusor ist das Red-Bull-Team die Nummer 1 - zumindest im Qualifying. Mark Webber sicherte sich am Samstag im Qualifying zum Groen Preis von Grobritannien mit 1:30.399 Minuten die Bestzeit. Teamkollege Sebastian Vettel hatte am Ende 0,032 Sekunden Rckstand - ein Schaltfehler kostete ihn hchstwahrscheinlich Startposition eins.

"Ich geniee es immer, hier zu fahren", so Webber. "Aber man muss es dennoch alles zusammen bekommen. Man bekommt diese Ergebnisse nicht, ohne sich selbst anzutreiben. Fr uns alle war es eine sehr gemischte Einheit, selbst gestern im verregneten Training."

"Es war wichtig, sicherzustellen, dass jede Runde zhlt, denn man wei nie, ob es jene sein wrde, die fr deine Startposition zhlt. Man muss dazu selbst im zweiten Qualifying-Durchgang sicherstellen, dass man nicht berrascht wird."

"Schlussendlich bin ich mit der geleisteten Arbeit glcklich. Es ist schnell passiert, dass man unter solchen Bedingungen ausrutscht, aber aus dem logistischen Standpunkt und auch aus der Perspektive des Fahrers gesehen hat das Team gute Arbeit geleistet. Wir befinden uns fr das morgige Rennen in einer guten Position."

"Angesichts der wechselhaften Bedingungen war dies eine schwierige Einheit", so Vettel. "Wenn es hier zu regnen beginnt, so kann dies an anderen Stellen der Strecke anders sein. Es ist aus diesem Grund ziemlich schwierig zu sehen, wo es nass ist und wo es in Ordnung ist. Man verlsst sich also auf die Runde aus der Box oder die Runde zuvor."

"Wenn man voll fhrt und auf eine feuchte Stelle kommt, so ist es schnell passiert, dass man von der Strecke fliegt. Es war meiner Meinung nach heute also nicht einfach. Aber schlussendlich war es mehrheitlich trocken."

"Es ist schade, dass wir im dritten Qualifying-Durchgang keinen zweiten Versuch bekommen haben. Ich htte es geliebt, Mark wieder herauszufordern, aber er hat eine gute Runde hin bekommen."

"Fr uns war dies ein sehr gutes Ergebnis, besonders angesichts der ganzen Gesprche, welche vor diesem Rennen stattgefunden haben. Es ist aus diesem Grund gut zu sehen, dass wir immer noch an der Spitze sind und schnelle Rundenzeiten produzieren knnen. Morgen kann alles passieren. Dieser Kurs ist hart zu den Reifen, wir werden sehen, wie das morgen abluft."

"Nachdem der Fokus so sehr abseits der Rennstrecke gerichtet war, war es eine Erleichterung, dass wir uns heute schlussendlich unter sehr schwierigen Bedingungen in das Rennwochenende aufgemacht haben", so Teamchef Christian Horner. "Beide Fahrer leisteten groartige Arbeit, navigierten sich durch den ersten und zweiten Qualifying-Durchgang. Wir haben die Wetterumschwnge gesehen - ein sehr englischer Sommertag hier!"

"Der erste Versuch erwies sich im dritten Qualifying-Durchgang als der entscheidende Punkt es ging zwischen den Fahrern knapp zu, und Mark fuhr eine exzellente Runde, seine zweite Pole und die fnfte Pole der Saison fr das Team. Wir knnen sehen, dass Ferrari ziemlich nah dran ist, aber das war heute vom Team eine gewaltige Leistung. Ein fantastischer Start ins Wochenende - selbst in der Motorenkonfiguration, mit der wir fahren."

Und warum lag dieses Mal Mark Webber vorne und nicht Sebastian Vettel? "In solchen Sessions geht es extrem eng zu. Es hat keinen zweiten Run gegeben, aber Mark hat groartige Arbeit geleistet. Er hat die Pole abgeliefert, obwohl die Bedingungen fr alle gleich waren. Er verdient diese Pole heute."

Im Rennen erwartet der Brite kein leichtes Spiel fr sein Team: "Ich glaube, es wird schwierig, denn Fernando war schon das ganze Wochenende schnell. Es wird ein hartes Rennen, besonders wenn es Regenschauer gibt. Es wird ein interessanter Grand Prix."

"Zunchst einmal bin ich fr alle in der Fabrik angesichts dieses Ergebnisses wirklich froh", so Cyril Dumont von Renault. "Ich denke, dass diese Einheit angesichts der ganzen klimatischen Vernderungen ziemlich schwierig war. Es ist aus diesem Grund groartig, dass wir wieder auf den Positionen eins und zwei sind."

"Im Hinblick auf den Motor war es ein schwieriges Wochenende, auch angesichts der sich verndernden technischen Richtlinien, die herausgegeben wurden. Mit dieser endgltigen Klarstellung der Regeln haben wir dieses gute Ergebnis erzielt. Lasst uns abwarten, wie es morgen luft, dann wird es unser Ziel sein, diese Positionen in Punkte zu verwandeln."

Fotoquelle: xpb.cc

Weitere Formel 1 Themen

News

Top 10: Die dominantesten Autos der Formel-1-Geschichte

News

Formel-1-Live-Ticker: Der Sonntag in der Chronologie

News

Fotostrecke: Die grten Hassduelle der Formel-1-Geschichte

News

Formel 1 Ungarn 2017: Teamorder-Diskussionen bei Vettel-Sieg

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen gnstig kaufen und Geld sparen.


Kfz-Versicherung